Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Meglinger - Müller, Jan.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1754785
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1755216
Meister , 
der, 
Jahre 
vom 
1466. 
31 
155) Der Buchstabe L. Ein Ritter zu Pferd (nach Heinecke 
St- GQOPg) schwingt eine kurze Iiriegswalie über seinem 
Iippfß. Pferd und Reiter ist en faee, und mit den Vorder- 
tussen tritt das Pferd einen Mann mit dem Stecke auf den 
Boden. H. 5 Z. g L., Br. 5 Z. Q L. 
156) Der Buchstabe- M. Der erste Theil, zur Linken, ist 
durch einen Mann vorgestellt, mit einem Eichkätzchen auf 
dem Hopfe, iiber welchem ein Vogel angebracht ist. Der 
mittlere Theil zeigt ein nacktes Weib mit einem Ädler auf 
der Achsel, und die letzte Seite bildet ebenfalls ein Mann, 
der- einen Adler auf der Schulter hat. Jede dieser Figuren 
geht a-uf einem Hunde. H. 5 Z]? Br. Ö ZK? 
157) Der Buchstabe N, aus sechs Figuren zusammengesetzt. 
Links sind drei Narren mit Schellenkappcn, der eine auf dem 
 andern sitzend; rechts zwei Mönche und eine Nonne; der 
obere mit Lunetten stehend mit dem Vogel auf der Achsel, 
und vor ihm die Nonne, die eine Buthe iiber den mit blos- 
sein Hintern auf dem Boden sich befindenden zweiten Münch 
schwingt. Bei ihm ist ein Adler, der ihn in die Zunge 
beisst. H. 5 Z. 4 L., Br. 6 Z. 6 L. 
158) Der Buchstabe O. Vier Thiere, von welchen links oben 
der Leopard einen grossen Hund in den Schweif beisst. 
Rechts ist der Hirsch mit den Hunden grnppirt. H. 5 Z. 
2 L., Br. 3 Z. 10 L. 
a) Der Buchstabe O, von Bartsch als V genommen. Ein 
mit dem Spiesse bewaffneter Alter vom Wolfe angegriffen, 
dem ein anderer Älter mit dem Spiesse das Auge aussticht. 
Rechts haut ein Krieger auf den Wolf. Jede der beiden 
Figuren hat einen Adler auf dem Kopfe. H. 5 Z. 5 L? 
 Br. 4 Z.?  
159) Der Buchstabe P, mit sehr schöner, reicher gothi- 
Scher Architektur vorgestellt. H. 8 Z. 8 L., Br. 5 Z. 
9 Dem Meister E. S. ähnlich, nicht im Bartsch, sehr 
se ten. 
160) Der Buchstabe Q, der von Bartsch N0. 97 als undeut- 
lich beschriebene Buchstabe. Die linke Seite bildet ein Affe, 
der das Horn bläst, darunter ist ein Hund, der ein lino- 
chen naget, und auf welchem ein Affe geht. Die andere 
Seite besteht aus einer Nonne, die eine andere auf der 
Schulter trügt. Auf dem rechten Arme der letzteren sitzt 
ein Adler, den ein Möneh in der Luft, den Rücken zeigend, 
ÜDLÖCYEPÜZG eines seiner Flügel hält. H. 5 Z. 6 In? Br. 
5 i  3   
161) Der Buchstabe R, bei Bartsch No. 100 als unbekannt. 
Zwei chilniirisclie Wölfe an einander auf den hinteren Füs- 
sen aufrecht stehend, wie sie den Drachen mit ihren Fiis- 
sen treten. Einer der Wölfe hat eine Königskrone mit einer 
Eidechse auf dem Kopfe. Ueber dem andern ist eine Art 
Ziege m3 dem Frosche in den Zähnen. H. 5 Z. 5 L., Br. 
o  9 .  _ 
a) Der gothische Buchstabe r, durch gothische Ar- 
chitektur gebildet. H. 6 Z. 2 L., Br. 5 Z. 5 L. ,Dem 
Meister E. S. ähnlich, nicht im Bartsch und sehr selten.  
162) Der Buchstabe S, aus vier Thiercn zusammengesetzt. 
Unten ist ein Löwe und ein Leopard, die sich lecken, und 
aut'_ihren Schweifen sitzen zwei Affen , die sich auf gleiche 
Weise liebkusen. H. 5 Z. 3 L., Br. 6 Z. 5 L. 

        

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