Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Meglinger - Müller, Jan.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1754785
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1758538
Mola , 
Johann 
Bapt. 
Molart. 
363 
verbunden gewesen zu seyn, und vielleicht ist es nnwahr, wenn 
man behauptet, M0la's Uebermuth habe sie später entzweit. St. 
Yicart stach nach ihm das Bildniss Albanfs, und J. Prou eine 
Landschaft mit Hangar in der Wüste. 
Dann hat J. B. Mola auch selbst radirt. Bartsch, P. gr. XIX. 
209 Hi, beschreibt sechs radirte Blätter von ihm, die im Ge- 
schmacke des Peter Franz Mola behandelt sind. 
1) Das Bildniss des Joh. Bapt. Mole, Büste fast en face, mit 
Bart und langen Haaren. Er ist in den Mantel gehüllt. Der 
Grund ist weiss, und das Lieht fällt rechts ein. Ohne Zei- 
che-n und sehr selten. H. 5 Z. 2 L., Br. 2 Z. 5 L. 
2) Jurlith mit dem liupfe des Holofernes, im Grunde sindZelte. 
G. B. Mollo I. e. F. H. 6 Z., Br. [L Z. Geistreich radirt. 
5) Susanna von den Alten im Bade überrascht, links Cupido 
in der Luft, nach H. Carracci. G. Molu f. (gb. Mulu f.) 
11.13 Z. 6 L., B121! Z. 8 L. 
4) Atalanta tödtet den Eber. Sie ist sehr leicht gekleidet, mit 
einem runden Federhute auf dem Kopfe. Ohne Zeichen. H. 
5 Z. 6 L., B128 Z. 10 L. 
5) Amor bricht zwei Pfeile über das Knie ab. Im Grunde rechts 
ist ein Piedestal mit einem Basrelief: All Illm".   Gio, 
Batista mola D. D. G. T. H. 4 Z. 5 L., Br. 3 Z. 6 L. 
Geistreich radirt. 
6) Cupido auf dem Trinmphwagen von Liebesgöttern gezogen, 
nach F. Albani. Fw- Albano Inw- gio. Batt. Mollo Fe. H. 
5 Z. 6L., Br. 7 Z. 
7) Mann und Weib im Streit, qu. li. Dieses Blatt schreiben 
französische Biographen dem J. B. Mola zu, andere dem 
Gnercino, oder nach diesem dem B. Castiglione. 
ÜIOIZI, Jühann Baptist, Maler und Architekt, der ältere dieses 
Namens, dessen Lebensverhältnisse unbekannt sind. Er ist der 
Vater des Peter Franz, und vielleicht des obigen Künstlers. 
E1019- Qder M019: CaSPSP, Medailleur von Lugano, arbeitete 
einige Zeit zu Florenz, wo er Abgüsse von geschnittenen Steinen, 
Medaillen u. s. w. mit grosser Geschicklichkeit machte. Später 
ging er nach Rom, wo ihn die Päbste Urban VIII. und Alexan- 
der VII. beschäftigten. Urban trug ihm auf, eine Folge von päbst- 
liehen Medaillen zu fertigen, theils nach vorhandenen Bildnissen, 
theils nach eigener Erfindung. Venuti glaubt, dass er der erste 
gewesen, der seinen Namen auf die päbstlichen Schaumiinzen ge- 
schrieben habe; allein dieses thaten schon früher Friedrich von 
Parma und J. A. Rossi. Seine Werke entstanden um 1ÖtO_1Ö13. 
Sie sind theils mit Gasp. M., Gasp. MOL. F., oder mit G. M. F. 
bezeichnet. 
M013, Alfons, Maler aus der Schweiz, besuchte um 1828 die Aka- 
demie der Künste in Mailand, "und lieferte schon damals Werke, 
die in mancher Hinsicht viele Verdienste haben. Seine Composi- 
tionen sind angenehm, doch huldigte er  wenigstens in der frü- 
heren Zeit  einer gekiinstelten Manier. Das Fleisch seiner zar- 
teren Figuren fiel ins Bosenrothe. Mola malt historische Bilder. 
MOIQNI, Menlailleur, dessen Lebensverhältnisse wir nicht kennen. Er 
lebte in Frankreich, zur Zeit Ludwig XIV., welchen er durch 
Medaillen verherrlichle.
        

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