Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Meglinger - Müller, Jan.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1754785
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1755203
Meister , 
dßrs 
VOm 
Jahre 
1466. 
M6) Der Buchstabe B-' Eine fast vom Rücken gesehene 
Frau hat ein mit Fuchsschweifcn behä-ingtes Kleid an, und 
 über ihren Kopf sind zwei Vögel, die sich schniibeln. Hin- 
ter ihr ist ein Mann mit einem grossen Vogel auf dem Kopfe 
und einem Hunde zwischen den Beinen, dem ein anderer 
folgt. H. 5 Z. 2 L., Br. 5 Z. 8 LT! 
147) Der Buchstabe G. Eine stehende Heilige in reichem Ge- 
wande, zu ihren Füssen eine vierfiissige Chimiire, und über 
ihren Schultern ein Engel. Bechts oben schwebt eine männ- 
liche Gestalt, die ihr eine Iirone geben will oder nimmt. 
H. 5 Z. 1 L., Br, 4 Z. 1 L. 
148) Der Buchstabe D. Rechts ist Johann der Täufer, in 
der Linken das Buch mit dem Lamme auf demselben. Ue- 
ber der Aureole des Heiligen sitzt ein Rabe, der jenen auf 
der Aureole eines Engel zur Linken in die Flügel beisst. 
Der Engel unterstützt einen Mann, der auf einem chimii- 
riechen Thiere kniet, das den Johannes beissen will. H. 
5 Z. 5 L., Br. 5 Z. 11 L. 
a) Derselbe Buchstabe durch gothische Architektur darge- 
stellt, dem Meister E. S. ähnlich. H. 8 Z., Br. 3 Z. 
Sehr selten, nicht im Bartsch. 
149) Der Buchstabe E. Ein" bärtiger, reich gekleideter Mann 
mit zusammengezogenen Fiissen; auf seinem Haupte packt 
ein Adler einen Hund und neben diesem ist eine kämpfende 
Katze mit dem Hund. H. 5 Z. 2 In? Br. 5 Z. 7 11.? 
a) Der gothische Buchstabe e. H. 8 Z., Br. 3 Z. 2 L. Sehr 
selten, nicht im Bartsch, aber dem Meister E. S. ähnlich. 
150) Der Buchstabe F, von Bartsch N0. glt als P beschrieben. 
Ein sitzender Mann mit dem Hunde zwischen den Beinen, 
streckt seine Hände nach einem Löwen aus, den ein grus- 
ser Vogel, ein grosser Hund und zwei kleinere haasenähn- 
liche Thiere überwältigen. H. 5 Z. 5 L., Br. 3 Z, 11 L. 
151) Der Buchstabe G. Zwei bewaffnete Ritter im Iiampfe, 
von denen der zur Linken den Hieb seines Gegners mit der 
Fahne, die mit dem kaiserlichen Adler geziert ist, parirt. 
Zu den Fiissen eines jeden liegt ein Mann. _H. 5 L. Q L., 
Br. 4 z. s L. 
152) Der Buchstabe H, von Bartsch als Y genommen, N0. Q5. 
Ein Mann mit einem Felsenstiick auf der Schulter stützt 
sich mit der Rechten auf seinen Stock. Zu seinen Fiissen 
sitzt ein Zwerg auf dem Boden, und rechts ist ein Hund, 
der ein anderes Thier heisst, das ein Mann am Schweife 
in die Höhe hält. H. 5 Z. 1 In? Br. 5 Z. 5 L.? 
153) Der Buchstabe I, bei Bartsch Q, p. 519. Ein grosser 
Hund mit dem Hasen, den er mit den vorderen Pfoten hält. 
Sein Schweif ist mit einem Thiere verflochten, auf dessen 
Bücken ein Adler ist, der es in den Hals beisst. H. 5 Z. 
5L., Br.2Z.'ZL.,  
a) Der Buchstabe i  Blätterzweige, welche ihn bilden. 
H. 6 Z. 1 L., Br. 5 Z. 2 L. Dem Meister E. S. ähnlich; 
 nicht im Bartsch, und selten. 
154) Der Buchstabe H, von Bartsch N0. 102 alsR genommen. 
Ein wilder Mann mit einer kleinen Oriflamrne, wie er sich 
mit dem Schilde in der Linken gegen zwei Wilde verthei- 
diget, von denen ihn der höhere mit der Iieule, der andere 
mit der Lanze angreift. Zu seinen Fiissen ist ein Thier. 
H. 5 Z. 3 L., Br. 4 Z.
        

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