Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Meglinger - Müller, Jan.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1754785
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1758414
Mohr , 
Caspar. 
Mohr , 
FC 
351 
Diess sind aber nicht die einzigen TNei-lI-e des Künstlers, es län- 
den sich auch einige schöne Glasbilder in dessen Verlassenschaft: 
Ein Turnier mit den Wappen von 16 der vorziiglichstexi fürstlichen 
und gräflichen Häuser, von besonderer Schönheit und liunst; die 
heil. Theresia; Ruclolph von Habsburg; ein Ritter zu Pferd; ein 
Tltterlichßr Zweikampf; Johann der 'I'iiul'er; ein Seraphslicipf; drei 
Iiigurexi mit vielen Nebenverzierungen in Bahlnen; Maria nach 
Raphael; Ulrich von Ilehherg; Glötz von Berlichingen; ein Nacht- 
stück. Uuvollendet blieben: eine Judith, eine Madonna nach 
Schnorr, einige Trinkgläser. 
Mohn genoss grossmiithige Unterstützung, und eben dadurch 
gelang es ihm, in der Glasmalerei bedeutende Vorthe1le_1.u errin- 
gen. Mit der Chemie vertraut, fand er endlich nach vielen Ver? 
suchen die Bereitung des glühenden Rothes, welches -wir an den 
gefärbten Gläsern der Alten bewundern. In die Zeit seiner grös 
sern Reife gehören die schönsten Arbeiten in Laxeuburg. Die 
Bildnisse des liaisers und seiner erleuchten Familie prangen in 
schönen Farben , doch starb der Künstler viel zu frühe, um zu jener 
Stufe gelangt zu seyn, auf welcher Frank in München seine glän- 
zenden Werlse des Doms in Regensburg und der herrlichen liirche 
in der Au bei München schuf. München ist die Wiege dieser 
neugebornen Kunst und König Ludwig hat sie auch gross" gezogen. 
Mohn starb im Dienste des Kaisers von Ocsterreirh 1325, kurz 
darauf, als er zur katholischen Kirche übergetreten war. 
Ueber seine Werke und die Verdienste derselben, kann man im 
Iiunslblntte, im F. v. IIOTIIIZIYIJS Archiv (1824. S. 772), in Tscliisch- 
laa's liunst und Alterthum der österreichischen Staaten, in der 
österreichischen National-Encyclopäilie u. s. w. lesen. Theilweise 
haben wir v. Hurmayfs Artikel benützt. 
Mohr, CQSPHT, Maler, der um 1679 in München lebte. Er soll 
mit Caspar Amort Eine Person seyn, was wohl nicht richtig ist, 
da Amort 1675 starb. o 
MÖhf, Michael, Architekt, der in der ersten Hälfte des 17 Jahr- 
hunderts in Prag lebte. Er baute 16.37 das Pränwnstratenser Col- 
legium in der Altstadt Prag. Mohr war k. k. Architekt. 
MQhP, JOlTüUII Georg P3111, Landschaftsmaler, wurde- 1803 zu 
Bnrtelsholm im Dänischen geboren, und auf der Akademie der 
Künste in Cupenhagen machte er seine ersten artistischen Studien. 
Nachdem er den akademischen Cursus mit allem Beifalle zurück- 
gelegt hatte, begab er sich 1856 nach lNIiinc-hen zu gleichcmZivireclse, 
und hier lcbt der Künstler noch gegenwärtig. Proben seinerliunst 
sah man zu verschiedenen Malen im Lokale des liunslvei-eins, mit 
Leichtigkeit und Fertigkeit behandelte Landschaften aus dem bayeri- 
schen Hochgebirge, aus den romantischen Gegenden Salzhurgk, 
lschPs, des südlichen "Iiruls etc. Mohr gehört zu den guten Künst- 
lern seines Faches", 
IÜOhP,  F- Lamlschaftsmaler zu Copenhagen, ein jetzt lebender 
liünqler. Er besuchte die Akademie jener Stadt, und dann trat 
er eine Reise ins Ausland an. Dies beweisen seine Ansichten aus 
Deutschland und Tirol, an welche sich noch zahlreicher die däni- 
SChen reihen. 
        

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