Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Meglinger - Müller, Jan.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1754785
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1755192
Meis fer , 
der, 
V 0m 
Jahre 
1 466 . 
29 
das Breuz mit den Marter-Instrumenten. H. 5 Z. 7 L's 
ßr- 2 Z. 6 1.. 
im Cabinet des M. Brisard zu Gent ist ein Abdruck, so 
wie vom folgenden. S. Duehcsne, Ieonophile p. 549. 
157) Die heil. Barbara stehend, mit langen Haaren, nach rechts 
gewendet, und die Palme in der Rechten haltend, während 
die Linke auf dem Thürmchen ruht. H. 2 Z. 7 L., Br. 
1 Z. 10 L. 
153) Gregor vor dem leidenden Heiland auf den Iinien. Dieser 
steht links auf dem Altare. Dieses Blatt hält Duehesne, 
Iconophile p. 52g, fiir eine Copie nach dem Meister E. 5., 
so dass also dieser das Blatt gestochen haben muss. 
159) St. Michael, mit der Jahrzhal 1466. H. (5 Z. 5 L., Br. 
5 Z. 1 L. Im kiiuigl. Iiupferstich-Cabinet zu Dresden ist 
ein Abdruck dieser Platte. 
140) Jesus Christus, in runder Einfassung mit Schrift. Durch- 
messer 5 Z. Q L. Im Cabinet Durand war ein Abdruck, 
Wir können ihn aber nicht näher beschreiben. 
Die folgenden Ornamente erwähnt Bartsch. 
141) (Bartseh 110.) Ein Laubwerk als Verzierung. Es wächst 
aus einem Baumaste; ein Adler hält sich mit einem Fusse 
am Laubstrausse, und mit dem andern an dem Aste. H. 
 '  
1112) (Bartsch 111.) Eine ähnliche Laubverzierung, unten mit 
einem wilden Manne, der eine lieule hält, und die andere 
auf eine Distelblume legt, die aus dem Baumaste wächst. 
H. 5 Z. 6 L., B122 Z. 5 L. 
145) (Bartsch 112.) Eine Laubverzierung. Sie liriimmt sich beim 
Aufsteigen unmerklich nach rechts und neigt sieh dann wie- 
der nach links. Weiter oben biegt sich der Stengel wieder 
nach rechts, die Spitze aber sieht nach links. Unten ne- 
ben dem Ilauptstengcl wächst ein anderer kleiner Stengel 
hervor, der in eine Blume mit drei anderen endet. H. 5 Z. 
4 L.,  2 z. 4 L. 
144) (Bartsch 115.) Eine Laubverzierung. Sie erhebt sich in 
gerader Linie bis zum oberen Plattenwande, wo sie sich 
nach links kriiiuint. Unten neben dem Ilauptstamine wächst 
ein kleinerer hervor, und endiget in eine Distelblume, welche 
die Mitte des Blattes behauptet Ueber dieser Blume, etwas 
nach links, steht der gpthische Buchstabe E. H. 5 Z. 6 Lf? 
Br. 2 Z. 6 L. 
Die zweiten Abdrücke sind retouehirt- Sie haben rechts 
unten ein unbekanntes lVIonogramm und gegen die Mitte 
Jenes von M. Sehongauer mit dem verkehrten 9. Dieses 
Blatt ist etwas ziveilelhaft. 
Die Buchstaben des Alphabets, alle in gothiseher 
Form, aus Figuren und grotteslten Thicren zusammenge- 
. setzt; von Bartsch und von Heinecke unvollkommen be- 
schrieben, ergänzt von Brulliot, Table gcnerale p. 800, 
mit etlichen Zusätzen. 
145) Der Buchstabe A. Links sitztein Mann auf dem B0- 
den mit einem kleinen Hunde auf dem Schoosse, Während 
er mit beiden Händen einen grossen Vogel emporhebt, der 
ihn in den Iiopf beisst. Rechts trägt der Adler in C181" Luft 
eine Hirschliuh, und nach oben zu ist ein Löwe, der ein 
chimärisches Thier beim Schweife im Rachen hält. H. 
5 Z. 4 L., Br. 5 z. 11 L. Von Heinecke beschrieben.
        

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