Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Meglinger - Müller, Jan.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1754785
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1758334
Bflocller , 
Bloench , 
Carl. 
343 
Jahre bekleidete er zugleich auch die Stelle eines Professors der 
ZGlClIEDliUIXSI am k. Cadetenkorps. Der Prinz Christian Friedrich 
wählte ihn zum Zeichenlehrer seines Sohnes. Im Jahre 1825 wie- 
derholte er auf eigene Kosten eine Reise über Berlin, Dresden, 
München, durch das Salzburgische und Tirol, und durch die 
Schweiz kehrte er in die Heimath ziiriick. Diese Reisen, so wie 
spätere Touren nach "Norwegen und in den Harzgegenden berei- 
cherten sein Portfeuille und gaben ihm reichlichen Stoff zu Gemäl- 
den, die theils in der h. Gallerie aufbewahrt werden, theils im 
Besitze von Privatleuten sich befinden. Zu den grösseren Arbeiten 
gehören die Ansichten der Schlösser Iironhorg und Frederichsborg 
mit ihren Umgebungen, so wie die Gehirgsgegenden von Berch- 
tesgaden und mehrere Partien des Berner Oberlandes in der Schweiz. 
Im Jahre 1826 ernannte ihn der König zum Professor, und 1829 
zum Ritter des Dannebrogks-Ordens. Seit 18511 ist er zugleich auch 
Inspektor der Gräflich Moltlstäschen Gemäldesaminlung. 
H. A. F. Timm radirte nach ihm die Ansicht des Staubbaches im 
Lauterbruxinthale in der Schweiz. Das Bildniss des Künstlers. 1825!- 
von Lund gezeichnet, ist in der Portraitsammlnng des sächsischen 
Hutinalers C. Vogel. 
MOCHCT,  Fv, Zeichner, ein Künstler unsers Jahrhunderts, del- 
sen Lebensverhältnisse wir aber nicht kennen. Wir haben von 
ihm: 
Antike Blätter oder architektonische Verzierungen für Architek- 
ten, Bildhauer etc. 1825, 5 Hefte in 4. 
Moeller, Carl Hemflßll, Bildhauer, genoss umJß-SO in Berlin 
den Unterricht des berühmten Rauch, und lebt aueh noch gegen- 
wärtig als ausiibencler Künstler in jener Stadt. Er fertiget Büsten, 
Basreliefs und Statuen. Bei Gelegenheit der Berliner Kunstausstel- 
lungen sah man Bildwerlse vun ihm; 'in dem bezeichneten Jahre 
Bacchus als Iiind auf dem Panther sitzend, eine runde Marmor- 
gruppe nach eigener Erfindung. Im Jahre 135i führte er für den 
Grafen Lottum eine lebensgrusse Victoria in Marmonaus, und 
später die Gruppe des Ariun auf dem Delphine, ebenfalls in Mar- 
mor. Auf der Schaustellnxig von 1858 sah man einen Knaben mit 
dem Hunde, Gruppe aus Marmor. 
MÜeuer: J. F0 Maler zu Copenhagien, besuchte um 1855 die Aka- 
demie daselbst, und brachte schon damals Bilder zur Ausstellung. 
Es sind dieses Bildnisse und Familienstiicke. 
MOGlSUMllI, Bildhauer, der zu Anfang unsers Jahrhunderts in Gu- 
penhngen Warbeitete. Er fertigte gewöhnlich Bildwerke in Gyps. 
MOBIIGlI, Carl, Historien- und Decorationsmaler, wurde 1784. zu 
Paris geboren, und von Girodet in der Malerei unterrichtet. Er 
trat schon frühe als selbstständiger Iiiinstler auf, 1810 war bereits 
sein Ruf gegründet, und 181? wurde ihm eine goldene Medaille 
zu Theil, welcher andere Beifallsbezeugungen folgten. Von seinen 
Staffeleibildern nennen wir: Polyxena 'zum Tode geführt, 1810; 
den Raub der Orithia durch Boreas, 1817; Diana von Alstäoxi im 
Bade belauscht, 181Q;_ Cbilderich und Bazine, 1822; L8 010611636 
de la Fontaine, 1824; das Matrosenfest, 1827 etc. Dann decu- 
xirte er das Museum in der Gallerie der Diana zu Fontainebleau;
        

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