Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Meglinger - Müller, Jan.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1754785
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1758291
Blodonino, 
Giov. Batistn.  Moeglich, 
Andreas Leonhard. 
339' 
cesco da Forli; eine Grablegung in S. Croce, in Ocl; in St. Lncia 
einige Engel auf Iialla; sehr gepriesene VVerlae, von gleicht-m Slyl 
mit seinen besten Arbeiten zu Forli bei den Osservanti, und zu 
llimini im Rosariu. Hier hat er nach Lanzi wohl am lbblichstex: 
gemalt. Man sieht da von ilnn den aus Eden vertriebenen Adam, 
die Siincllluth, den Thurm zu Babel, und ähnliche schon von 
Rafael in Rum und von Agresti in Forli bearbeitete Gegenstände, 
und er übertraf, sie nachahmcnd, sich selbst, wie Lanzi be- 
hauptet. Vom Tode überrascht (um 1600) liess er das Werk un- 
vollendet, und Arrigoni vollendete es. Von seiner Hand ist der Tod 
Abels. 
IÜOdOHlHO, GlOV- BillllSUl, Maler von Modena, zeichnete sich in 
Verzierungen und Bauwerken aus. Er machte in Ilom viel Auf- 
sehen. Nach Lanzi dürften im Pallast Spnda dasclbst Waudbilder 
von ihm seyn. Starb Zu Neapel im Pestjahrc 1656. 
IÄOCIOHIIIO, FYEIUCBSGO, Architekt von Modena, ein berühmter 
Iiünstler seiner Zeit. Nach seinen Zeichnungen wurde in Rum 
der grösste Theil des Pallastes Burghese ausser der Pnrta pia er- 
baut. Er fertigte auch für den König von Spanien Pläne, und in 
Palermo starb er. Blühte im 17. Jahrhunderte. 
IIlOBlJIUS, GOtllOlJ, Maler von Diescha in Neupreussen, wurde 1811 
geboren, und als der Sohn eines 'l'egli3hners hatte er viele {linder 
nisse zu beseitigen; bis er zum Ziele gelangte. lm Zösteu Jahre 
besuchte er die Akademie der Iiiinste in München, verliess aber 
1858 diese Stadt wieder. Moebius malt Bildnisse und Irlistorien. 
Moeden, Swxbertus, auch Moeder, einCarfhäugel-Laygnhrnder, 
übte auch die Iinpferstecherlsunst. Seine Lebenszeit kennen wir 
nicht. die ersten der folgenden Blätter waren aber im Cabinet des 
Grafen Renessc-Breidbach, das letzte schreibt Fiissly dem Suib. 
Moecler zu. Moeden heisst er bei Renesse-Breidbach. 
1) Das neugeburne Jesuslaind von Engelwangebelet. Z1. 
2) Der heil. Hugo. kl. F01. 
5) St. Bruno, kl. Fol. 
4) Christus am Kreuze, ein geätztes Blatt. 
MOBgllClI, ÄIIÖTBEIS Lßßnllilfd, Zeichner undliupferstecher, wur- 
de 1742 zu Nürnberg geboren. Er zeichnete anfänglich ohne Bei- 
hiilfe, dann aber besuchte er Hreisslefs Schule, und an den-Zeichen- 
alsacleinie verdankte er dem Direktor Ihle viel. Seine ersten Ar- 
beiten waren Vignetten und kleinere Bildnisse, auf welche grössere 
Arbeiten folgten. In Giitle's Kunst u. s. w. in Kupfer zu stechen 
heisst es. er sei der Erfinder einer neuen Sehattenmanier wie Zeich- 
nung. Dann bossirte Moeglich auch in Wachs, alles dieses aber 
nur als Nebensache, da er Stailtdecorateur Wen Nürnberg war. Als 
solcher clecorirte er das Leichengeriiste beim 'l'rauerfeste zum An- 
denken Kaiser Leopold lI., welches Gabler 1'592 nach seinen Zeich- 
nungen in 'I'uschinanier gestochen hat. In MeuscPs Mus. XVIII. 
472. heisst es, alle lienner hätten dieser Arbeit verdienten Beifall 
geschenkt, nur ein kleiner Despot nicht. Er nennt diesen Kunst- 
tyrauxicn nicht. Mueglich starb um 1810. Folgende Blätter ge- 
hören ihm an: 
22 ü
        

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