Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Meglinger - Müller, Jan.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1754785
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1758204
Mocetto , 
Girolamo. 
Marc Anton von der Gegenseite copirt. H. 7 Z. 9 L.? Br. 
4 Z. 8 L. 
Die Taufe Christi. Der nackte Heiland steht im Jordan auf 
einem viereckigen Stein, links giesst Johannes am Ufer des 
Flusses die Scliaale mit Wasser über ihn aus. Am gegen- 
seitigen Ufer stehen drei Jünglinge, von welchen zwei die 
Kleider des Herrn halten. Der Jordan zieht SlClI in die 
Ferne, und links am Berge steht eine Stadt. (juttVater mit 
dem heil. Geiste ist oben auf Wolken. Diesesßlatt hat viel 
Schönes; die Anordnung der Figuren ist geistreich, die 
Zeichnung correltt. Es ist ohne Namen, aber Bartsch hält 
es xinbezweifelt für Mucetttfs Werli. H. 18 Z., Bi. 13 Z. 
5) Die heil. Jungfrau mit acht Heiligen im Halbkreise _ercihet. 
Links ist Johannes der erste, der dritte ist Anton der Ere- 
mit und der Franz von Assis der fünfte. Von den fünf an- 
 dern hat jeder ein grnsses Buch. Ueber diesen Heiligen 
schwebt die heil. Jungfrau in der Luft von Chernhim um- 
geben. lm Grunde ist Landschaft mit Bergen; links der 
Hirt mit-der Heertle, rechts ein Reiter mit dem Stallknechte. 
Dieses Blatt ist ohne Zeichen; man legt es oft dem BJWIon- 
tagna bei, Bartscli aber erklärte es als Mocettcfs Wcrlh 
  
4) Die heil. Jungfrau auf dem Throne, mit dem Iiincle auf dein 
Schoose, hält ein kleines Buch in der Rechten. Ohne Zel- 
chen. H. 11 Z., Br. 7 Z. Heinecke schreibt dieses Blatt 
dem Gio Maria da Brescia zu, Bartsch aber findet grosße 
Achnlichkeit mit der Judith. 
5) St. Johannes in der Wüste. Der Heilige steht in Mitte deS 
Blattes. mit einem Gefässe in der Rechten, und mit der M" 
dem den Mantel haltend. Um seinen Iiopf Hattet-t eine 
grosse Bandrolle mit der Schrift: EgO VOX clamantis l" 
deserto parate viam domini. 1m Grunde ist Land- 
schaft, links in der Ferne ein Mann zu Pferd. Rechts U11" 
ten ist das Zeichen. H. 11 Z. 5 L., Br. 8 Z. 
Die Figur des Johannes hat G. Campngnola von der Q9" 
genseite gestochen, mit anderm Hintergrunde. Es ist (11955 
der erste Versuch in Punzenmanier.  
6) Ein nackter, links auf dem Boden sitzender Mann nach 
rechts gewendet, die linke Hand auf dem mit VVeinlauh bß' 
lu-änzteil Kopfe. während er aus dem Iiruge in der Rechten 
Wein auf den Boden schüttet. Ohne Zeichen, aber Bartsflll 
schreibt es unbedenklich dem Mocetto m. H. 10 Z. 9 L-ß 
Br. 7 Z. 
7) Das Opfer, nach Art eines antiken Basreliefs. Links scheiß! 
 der junge Priester Rauchwerk in das Feuer auf dem Altare 
1u werfen, ein anderer Priester, im Profil. giesst Fliissif-{j 
kcit aus der Schale hinein. Am Fnsse des Altnres sind  
Binder, rechts des Blattes sieht man eine grosse Anzahl 11"" 
Figuren. Links unten ist das Zeichen. l-l. 7 Z. 4 L.? 3'" 
u Z. 4 L. 
8) Die Schlacht von Reitern. Rechts sind vier Kämpfer 1'" 
Fuss, und in der Mitte bedeckt sich ein lirieger im Falle" 
mit dem Schilde. Links vorn erhebt ein Gefallener de"
        

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