Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Meglinger - Müller, Jan.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1754785
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1755146
Meister, 
der 1 
vom Jahre 
1466. 
96) Die heil. Jungfrau in langem reichem Iileide auf gothischcrn 
Sessel, wie sie das Bind auf dem Schuosse stehend hält. 
Der Engel rechts hebt den Zipfel ihres Kleides. gegenüber 
ist ein kleines Mädchen und einige Engel. Im Grunde sieht 
man eine Krone, über welcher man den heil. Geist bemerkt, 
1467. H. 5 Z. 6 L., Br. 4 Z. 1 L. Von Heinecke und 
Bartsch erwähnt.  
97) Die heil. Jungfrau in halber Figur mit einem Schleier und 
mit gefalteten Iliiuden. Im Grunde ist das Zeichen, aber 
ohne S. 1617. H. 5 Z., Br. 4 Z. 6 L.. Von Heinecke und 
Bartsch erwähnt. Im k. Iiupferstichcabinet zu München ist 
ein Abdruck von diesem Blatte. 
98) St. Johann der Evangelist in langem und breitem Gewande 
kniet im Vorgrunde und schreibt die Offenbarung in das 
Buch. Er hat ein Iiiistchen an der Seite, und zu seinen 
Fiissen ist das Schreibzeug. Vor ihm ist der Adler, und im 
Walde des Hintergruncles sieht man einen Löwen und ein 
Pferd. In der Ferne breitet sich das Meer aus, welches St. 
Christoph mit dem Jesuskinde übersetzt. Noch weiter hin 
ist eine Stadt und ein Schloss auf dem Felsen, den ein Fluss 
bespiilt, wo Schwäne schwimmen. In Wolken erscheint die 
heil. Jungfrau in einer Strahlenkrone. In der Mitte oben 
ist das Zeichen, und 146? ist das Blatt geiertiget. H. 5 Z. 
Q L., Br.  Z. 2 L. Im Pariser Milseuxn ist ein Abdruck 
von diesem Blatte, und ein zweiter im k. Iiupferstichcabi- 
'net zu München. Bartsch sah keinen Abdruck von dieser 
Platte. 
'99) St. Sebastian an den Baum gebunden, die Linke erhoben. 
Rechts zielen zwei Männer mit der Armbrust auf ihn, und 
ein dritter schiesst den Pfeil ab. Links oben steht die Jahr- 
zahl 1467 und der gothische Buchstabe E, rechts S. Im k. 
Hupferstichcabinet zu München ist ein Abdruck davon, ein 
anderer im brittischen Museum. S. Ottley, Inquiry etc. II. 
ÖO-l. 
100) Die heil. Jungfrau unter einem Throrihimmel sitzend mit 
dem Binde auf dem Schousse. Ein Engel kniet vor ihr, den 
Zipfel des breiten Mantels haltend, zur Linken ist ein En- 
gel mit dem Buche, und zwei andere sind zu beiden Seiten 
des Thrones, auf dessen unterem Rande der Buchstabe E 
steht. 1467. H. 5 Z. 6 L., Br. .1 Z. Von Heiuecke und 
Ilartsch erwähnt. 
101) Die heil. Jungfrau stehend auf dem Halbmonde in einer 
Strahlenglorie. Vor ihr kniet ein Heiliger. Kleines Blatt 
mit Inschrift und der Jahrzahl 1467 am Rande, verkehrt ge- 
schrieben. Von Heinecke und Bartsch erwähnt. 
102) Die Apostel Peter und Paul, das Schweisstuch etc. haltend. 
Unter diesem steht: E 1467 S. H. 5; Z., Br. 4; Z. Ottley, 
 Inquiry etc. II. 005. 
105) Die heil. Jungfrau trägt das Kind auf dem linken Arme, 
und hält eine Rose mit der andern Hand. Sie steht, den 
Rücken gegen den Sessel hin gekehrt. Im Grunde sieht 
man rechts ein Fenster, und links ist die Thiire mit der  
Aussicht auf eine Landschaft, wo man einen kleinen Baum 
und eih Schloss auf dem Berge sieht. Unter der Krone des 
Baumes steht die Jahrzahl 1467, so dass 14 auf der einen 
und 6? auf der andern Seite steht. U. 6 Z. 10 L., Brul; Z. . 
10 L.
        

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