Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Meglinger - Müller, Jan.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1754785
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1757781
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Milani , 
Jacopo, 
Milano , 
Giovanni , 
z) Die "Hreuzschleppung. Christus sinkt unter der Last des 
Kreuzes, links ist das Thor von Jerusalem, rechts der Cal- 
varieuberg, grosse Composition in drei Platten. Dei parac 
Virgini ejus Filiumm  hanc, quam delineavit, in aere 
incidit, summi amoris et doloris imaginem, dicavit Aurelia- 
uns Milanus Pictor Bononicnsis Anno Jubilaei 1,725  Ro- 
mae Super. perm. In FrenzePs Catalog der Sammlung des 
Grafen Sternberg-Manderscheid heist die Unterschrift: Jesu 
ad Golgatha  aere incid. Aurel. Milani etc. 1725. H.21 Z. 
6 L. Br. 45 Z. Schön und selten, bei Weigel 8 Tblr. 
Milani, Jacopo M319, B 1  t    
und Paderna dän Saal untludieoäläyeiie älifrPtaalaxisötägdgläl-ilälolognm1 
Novellara aus. um von 
Milani, Camiuß, Maler und Sohn des Giulio Cesare Melani, 
ahmte dem Vater nach, und ist wenig durch eigene Compusitiunen 
bekannt. 
Milani, Maler, ein jetzt lebender italienischer Künstler, der uns 1835 
durch das liunstblatt bekannt wurde. Er malt Historien undGenre- 
stücke. 
Milano , 
GiuSßPPe 
und Francesco, 
s. Milani. 
Milano , 
auch Milani. 
Milano, GIOVBIHII da, ein ausgezeichneter, bisher zu wenig ge- 
würdigter Künstler, war, wie Vasari erzählt, deutsche Ausg. v. 
L.Schorn I. 292) der Schüler oder Gehülfe des Taddeo Gaddi , dem 
er in der Anmuth der Geberde und Schönheit des Charakters ver- 
wandt ist. Indess entwickelte er nach v. Piuxnohfs Behauptung, 
(ital. Forsch. lI. 85 ff.) in seinen ausnehmend vollendeten Bildern 
eine so weit über andere Leistungen seines Zeitalters hinausgehende 
Annehmlichheit der Manier und Ausbildung der Form, dass nur 
aus dem Vorurtheile für Giotto, zum "Theil vielleicht selbst aus 
der gewerbsmässigen Richtung der alten toshanischen Maler zu er- 
 klären ist, dass er unter seinen Zeitgenossen keine Nachfolge und 
selbst, wie das Stillschweigen des Ghiberti anzudeuten scheint, 
 nicht einmal die gehörige Anerkennung gefunden. 
 Vasari, nennt ihn an einer Stelle zu Ende des Lebens des Tad- 
deo Gaddi Giovanni Milanese, v. Humohr schligesst aber aus der 
Inschrift einer Tafel, die sich in der snla delle macchine der flo- 
renlinischen Akademie befand, dass Vasari in dem Namen dieses 
Künstlers geirrt, und die Benennung da Milano, statt auf den 
Maler auf die Vaterstadt gedeutet habe. Auf der bezeichneten T3- 
fel nennt sich nämlich der MalerzGiovanni, da Melano, woraus 
  Bumohr Anlass nimmt, den Künstler Giovanni du Melano zu nen- 
nen. L. v. Schorn in der Anmerkung zum Vasari I. 295 tritt die 
ser Meinung nicht bei, indem die Präposition da in der Regel 
das Vaterland bezeichne, während di zur Bezeichnung des Vaters 
gebraucht wird. Ferner konnte derNaine der Stadt Milano in der 
Inschrift des Bildes wohl nach der Vollsssprache in Melano verun- 
staltet seyn. 
Die Tafel, welche den Namen des Künstlers und die Jahreszahl 
1565 trägt, enthält einen todten Christus, den Maria und Magda-
        

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