Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Meglinger - Müller, Jan.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1754785
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1757757
Migon , 
Etienne. 
Mihes , 
Julie. 
285 
auf einem einzigen Blatte fand;- welches er zu den Erzeugnissen 
der Schule von Fontainebleau rechnet, weil es wahrscheinlich nach 
Primaticcio gefertiget ist. Es ist mit ungeübter Nadel gefertiget, 
so dass Bartsch diesen Migon eher für einen Maler hiilt; als fiir 
einen Iiupferstecher von Profession. Er glaubt indessen, dass 
'Mignon mehrere Blätter geätzt habe, die als anonyme Erzeugnisse 
der Schule v_0n Fontainebleau aufgezählt sindL Es sind deren acht 
ohne Namen, die aber Bartsch unzweifelhaft für Werke dieses 
Künstlers hält. Peintre graveur XVI. p- 567-    
 Eine historische Darstellung in ovaler Form. Man sieht linlss 
ein Weib niit Schleier und langem Mantel, und dieses scheint 
einem Prinzen auf dem Thr0ne,_ von den Garden umgeben, 
eine Summe Geld anzubieten. Sie hält mit der Rechten eine 
Waage, und zeigt mit der andern auf den offenen Sack zu 
x ihrer Seite. Den Grund bildet ein Saal; links unten liest 
man: Jö. Migon. Durchmesser der Höhe 6 Z. 2 L., jener 
der Breite 8 Z. 2 L. 
Mlgßn, Etiellne, Maler von_Estampe_g, war um 1650 Professorder 
Perspektive an der Akademie der Iiunste zu Paris._     
Mi 1 ' 
äuß Jose man   
 huncierts in Ellaxäienareekftää. 6;; lsergczerlbetlnste? Harte des n. Jahr. 
fgzioßochverehrte Bildsäule des HeilaläaiscIÄeIIÄÄGISZXIÄTdGEÄfQ 
MlllßS, illllle, Malerin aus Breslau, die Gattin des Gustos A. Pri; 
misser in Wien, erlernte die Anfangsgründe der Iiunst in ihrer 
Vaterstadt, und begab sich dann zu weiterer Ausbildung nach 
Dresden. Hier. copirte sie van der Helsfs schönes Bild der alten 
Frau mit der Enkelin an der Hand, und wusste hierin die Wahr- 
heit und Naivetät des Originals vollkommen zu erreichen. Zu ih- 
ren früheren Werken gehört auch die Copie einer heil. Familie 
nach A. Carracci, die Taufe des Heilandes nach Perugino, die 
Geliebte des Talma vecchio nach diesem, 1820 in Wien gemalt, 
und eine Madonnumit dem Iiinde nach Titian, zwei Bilder im 
Besitze schlesischer Iiunstfreunde. Diese Bilder wurden zwischen 
1320 und 1822 im Kunstblatte geriihmt, so wie das Bild der heil. 
Jungfrau mit dem Binde, nach einem Wasserfarbengemälde, an- 
geblich von van Eycli, im Grussen in Oel ausgefiihrtäilVlr-mn rühmte 
die Iiraft und Gluth der Farbe. Nach einem von ihr gemalten 
Christusltopf des Giurgione fertigte John 1821 für das 'l'as,chenbuch 
Aglaja einen Kupferstieh. "   
Ein anderes umfassendes Werk, welches sie 1821 in Wien ho- 
gämn, ist die lithographirte Nachbildung von A. Diirefs beriilun- 
ter heil. Dreieiniglseit im Belvedere daselbst. DiesesAWerk besteht 
m mehreren Blättern, die zusammen die Originalgrösse halten, 
unter dem Titel:  
"Die Verehrung der heil. Dreieinigkeit." Nach dem "Original- 
gemiilde von Albrecht Dürer in Umrissen auf Stein gezeich- 
net von Julie Mihes. 15 Blätter Abbildungen. 1 Blatt Text 
und Dedication an den Minister von Altenstein. 
lithographirte 
fol. 
Dann 
ronese , 
eine Mater dolorosa, 
sie auch 
nach
        

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