Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Meglinger - Müller, Jan.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1754785
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1755135
 Meister, E. S., der, vom Jahre 1466. x25 
welche zwischen Felsen und Bäumen kämpfen. H. B Z. 6 
L2 Br. 5 Z. 8 Lf? 
91) Ein Ritter in voller Rüstung mit einer Dame zur Linken, 
Diese hält mit der Linken einen Helm, mit der Rechten 
die Standarte. Ohne Zeichen. H. 5 Z. 2 L3? Br. 5 Z. 
11 L.? 
' Auf dem Schilde ist das Wappen der Provinz Salins im 
heutigen Elsass , und daher meint Frenzel (Catalog der Samm- 
lung des Grafen Sternberg II. S. 7), das S der Namenschider 
könnte sich darauf beziehen, so dass der Künstler aus Sa- 
lins abstamme. 
92) Die stehende Frau mit Schild und Helm in der Hand. H. 
5 Z. 7 L., Br. zZ. 5 L. 
93) Das junge Einhorn. Nach einer alten Sage kam das Ein- 
horn aus dem Busen eines Mädchens in der VViiste hervor, 
und hier ist daher 'diese behaarte Wilde dargestellt, wie sie 
am Felsen ihren linken Arm um den Hals des Einhorns legt. 
H. 5 Z. 7 L., Br. 2 Z. 6 L. Es gibt von diesem Blatte eine 
Copie von einem Monogrammisten.  
Folgende Blätter, grösstentheils historische Darstellungen, 
sind theils bei Heipeche und Bartsch erwähnt, theils bei 
Ottley, Brulliot, Duchcsne u. a. Bartsch gab sie im 
Anhange, weil cr darüber keine genaue Rechenschaft 
ablegen konnte. VVir lassen sie hier folgen, bis auf die 
sieben Buchstaben, die er nach Heinecke und Strutt er- 
wähnt, welche wir aber in die Reihe der unten folgen- 
dcn Buchstaben stellten. An die von Bartsch erwähnten 
Blätter reihen sich noch andere, welche" dieser Schrift- 
steller nicht kannte. . 
94) Der apokalyptische Löwe des Johannes. Er taucht aus dem 
Meere auf, mit. einem Buche, das er mit der rechten Pfote 
halt. In der Luft sind mehrere Vögel. Unter dem Adler 
links ist ein Zeichen, welches einem E ähnlich sieht. H. 5 
Z. (J L., Br. 5 Z. 2 L. Von Heinecl-te und Bartsch erwähnt, 
so wie N0. Q5, doch nicht so ausführlich. 
95) Ein Iielchteller, mit dem Johannes in der Mitte, der als 
alter Mann in einer Landschaft sitzt. Er hat ein Buch auf 
dem Schoosse, und das Lamm liegt neben ihm. Umherum 
sind die Evangelisten und die [tirchenväter in mit lLaubwerk 
verzierten Rundungen. In dem Runde mit dem Johannes 
steht die Jahrzahl 1466 (die beiden ö verkehrt). Durchmes- 
ser ohne Bordure Ö Z. g L., mit derselben ß Z. 8 L. 
Nach Heineke sollte der Iiiinstler den mittleren Theil mit 
dem Johannes nochmal gestochen haben, ohne Jahrzahl und 
Zeichen. Bartsch aber weiset diese Behauptung zurück, in- 
dem dies das Werk eines anonymen Meisters ist. 
Ottley Inquiry etc. 805, beschreibt vom ersteren Blatte 
einen zweiten Abdruck, der retouchirt erscheint und die 
Jahrzahl anders gibt. Man sieht nach der Zahl 1 auch eine 
aus zwei Linien gebildete Ziffer 1 , und am Ende der letz- 
ten 6 eine Zahl, die einer 7 gleicht, nicht so sehr einer 1, 
so dass man 1461 lesen könnte, wie Ottley zu glauben 
scheint. Und selbst dieses scheint nicht unmöglich, da 
wir Eingangs von einem Blutte erwähnten, welches die auf- 
geschriebene Jahrzahl 1462 trägt, so dass der Meister schon 
1461 gearbeitet haben dürfte.
        

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