Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Meglinger - Müller, Jan.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1754785
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1757725
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Dliguard , 
Paul; 
Mignard , 
Pierre. 
Puilly. F. de, St. CiarYs Üomtnuniou der Pestlsranken, das 
im Cuntc-xte erwiilnnte Bild; die Anbetung der Hirten; die 
Vr-rxxiiihlnng der heil. Cntliarina; eine heil. Familie; die 
These mit dem Bildnisse (lnlberfs, von der Zeit und der 
Illugheit gehalten; jene mit dem Bildnisse des G. de La- 
muignon, von, der Religiuil, der Gerechtigkeit und Klug- 
heit gehalten, zwei sehr schöne Blätter. 
Poilly, J. B. de, die mythologischen Darstellungen in St. 
Cloud; Mars und Venus; die Werkstätte des Vulkan und 
Pan mit Bacchanten und Faunen, acht Blätter Gruppen von 
Figuren; "der Glaube und die Hoffnung, zwei Blätter; die 
vier Jahreszeiten u. s.yw. 
Puilly, N., das Bildniss Ludwig XIV., Oval und sehr schön; 
Luuis Dauphin, Sohn Ludwig XIV. 
Boullet, J. L., 1a Vierge au raisin, das in der Sammlung 
des Louvre befindliche, berühmte Bild; die Heimsuchung 
Mariä, zweimal gestochen, auch von der Gegenseite; das 
Bildniss des Marquis von Beringhen; Ludwig XIV" Hnie- 
stiicls. 
Schuppen, P. van, der Erzbischof le Tellier; der Cardiual 
lVIazarin. 
Scotin, G., die Beschneidung; die Taufe Christi. 
Thoma ssin, 5., die drei Bilder an einem Gewölbe der lslei- 
nen Wohnung des Königs in Versailles, sieben kleine Blät- 
ter nach den Malereien der kleinen Gemächer mlaselbst, al- 
legorische Figuren vor-stellend.  
Vermeulen, C., B. Phelipeaux de Chäteau-Neuf. 
P. Mignard hat selbst ein Blatt raclirt: 
1) Die heil. Scholastilsa, links am Fusse des Altares kniend. die 
I-Iihule erhoben gegen die heil. Jungfrau mit dem göttlichen 
Sohne, welche ihr in einer Engelglurie erscheint. lm Bande 
liest man: Illi. Dnno Petra Juanni Atxeiu.  etc., rechts: 
Petrus Mignart (sie) Inu. et Fe.  Giu. Giacomo. Russi 
Formi Boma. Links: Roinae sup Ipermis I. Oben ir- 
regulär abgerundet. H. 14 Z. mit 7 L. Rand, Br. g Z. 9 L. 
In den Jahren 1700 und 1718 verkaufte Dom. Russi zu Rom 
dieses Blatt um 10 Bajolaen, nach französischer Berechnung 
55 Centiixzes. 
Mlgnard, P3111; Maler, Nicolaus älterer Sohn, wurde IÖÄO zu 
Avignon geboren, und von seinem Vater unterrichtet. Er malte 
Bildnisse, erreichte aber das Verdienst seines Vaters nicht. Den- 
Ilouh ölTnete ihm 1671 die Akademie zu Paris ihre Thore, da der 
Nmne Mignard noch immer einen guten Klang halte. Um 1670 
hielt er sich einige Zeit in London auf, und da zählte man die 
Bildnisse der Gräfin llllealli. und der Lady's Henrietta und Anna 
von Marlburough zu seinen besten Werken. J. B. Boullet stach 
das Bildniss des Tunliiinstlers J. B. Lully. 
P. Mignard, der 1691 starb, hat selbst einige Köpfe radirt. 
ßilgnürd, P1551134 Architekt und Maler, Bruder des Obigcxi, wurde 
1040 zu Avigmm geboren, und anfänglich war es dielllalerei, 
welche ihn beschäftigte. Er war Hofmaler der Königin MariaThc- 
resia, der Gemahlin Ludwig XIV" verliess aber dann seine Dienste,
        

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