Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Meglinger - Müller, Jan.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1754785
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1757674
Mignard „ 
Pierre. 
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Ulysses bei Cyrec, letztere in einer Gallerie von dorischer 
Architektur in ihrem Reichthume, vor ihr Ulysses und hin- 
ter ihm Merkur. Links wird einer seiner Begleiter verwan- 
delt. Im Rande: Saga potens circe   . Vor der ersten Säule: 
Hamllbal-Carratius .   in aldibus Farnesianis 1607; rechts 
in einer Einfassung: Nieolaus Mignard  .  Auenone 1657. 
giie Halbkugel, H. 9 Z. 8 L. mit 14 L. Band, Br. 16 Z. 
Mit den Abdriiclien verhält es sich, wie 'No. 5. 
Der Sohn des Laertes, am Meiste des Schiffes. sichert sich auf 
den Bath der Minerva, welche man hinter ihm sieht, vor 
dem Gesange der Syrenen, die als Harpyen auf einem Fel- 
sen stehen. Im Bande: Solve ratem fatale etc., die Künst- 
lernamen wie oben. In gleicher Form und in gleicher 
Grösse. 
Perseus, mit Minerva und Mercur, hält die Medusa bei den 
Haaren, im Begrilfe, das Haupt vom Bumpfe zu trennen. 
Ihre Schwestern schlafen nicht ferne. Vindice Gorgoneum 
Ferseus etc. Die Künstlernamen, Format und Griisse wie 
N0. 5, die Abdrücke wie N0. 5. 
Die Brüder Anfinomus und Anapias mit ihren Eltern auf den 
Schultern auf der Flucht aus der brennenden Stadt, rechts 
der Aetna im Ausbruche. weiter vorn der Cycltipe mit der 
Heerde. In der Mitte des Ilaxxties die Dedication an Grg. 
de Fortia, links der Name des A. Carracci, rechts jener 
des N. Mignard. In Form und Griisse wie N0. 5.; die Ab- 
driiche wie bei N0. 5. 
Der Triumph des Bacehus, nach Annib. Carracci's Gemälde 
in der Gallerie Farnese. Er sitzt auf dem Wagen von zwei 
Panthern gezogen, nach links hin Sileu, in der Luft Ge- 
nien. A. Carr. in.,  Mignard scu.  Le Blond Auec 
Priuil. H. 10 Z. 10 L., Br. zu z. 7 L. 
Im zweiten Drucke steht an der Stelle von Le Bl0ns1's 
Adresse jene von Drcvet. 
 
Die Evangelisten, ganze Figuren mit ihren Attributen. Folge 
von vier Blättern, mit den Unterschriften und der Adresse: 
rue S. Jacques auec Priuil. du Boy. Mit einem Monogramme. 
da; man nach B. Weigel, wie die vom Maler selbst im Ge- 
schmack des G. Audran raclirten Blätter, für das des N. Mig- 
nard halten möchte, qu. fol. 
Mlgnard, PIÜITC; Historien- und Bildnissmaler, genannt Mig- 
nard le Rornain, geboren zu 'l'royes 1610, gestorben zu Paris 
1095. Dass, MignarcPs Familie früher Mores geheisseu, wie sie 
sich umtaufte, haben wir im vorhergehenden Artikel seines Bru- 
ders gesagt, und fügen vor allem bei, dass Pierre Medicin habe 
Studiren sollen. Ihn kümmerte indessen der Zustand Kranker we- 
lliger, als ihre Physiognomie und Stellung, was er Alles in 
frühester Jugend genau darstellen konnte. Endlich gab ihn der 
Vater in die Schule des Malers Bouchefs, und nachdem Mignard 
die Anfangsgründe der Malerei erlernt hatte, begab er sich zur 
Weiter-n Axisbildung nach Fontainebleau, wo er die Antikensäle 
fleissig besuchte, und die Malwerke des Primaticcio, Bosse, dcl 
Abbale und Freminet studirte; denn Fontainebleau war zu seiner
        

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