Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Meglinger - Müller, Jan.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1754785
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1755127
Meister , 
der a 
VOIIl 
Jahre 
1466. 
Ein Anonymus hat dieselbe Darstellung gestochen, sie 
weicht aber in der Zeichnung ab. 
31) Die Enthauptung der heil. Barbara. Sie lmiet rechts bei ei- 
nem Thurme, und ihr reich gchleideter Vater ist im Begriffe, 
sie zu tiidten. H. 5 Z. 5 LH? Br. 5 Z. 10 L. 
32) St. Veronica, in breitem Mantel mit dem Turban, hält das 
Schweisstuch. H. 5 Z. O L., Br. 2 Z. 4 L. S. auch den 
Nachtrag, wo wir zwei ähnliche Darstellungen aufzählen. 
85) Der Heiland in reichem Mantel auf einer Art Thron von go- 
thischer Architektur, en face dargestellt, mit der Weltku- 
gelund segnend. Umherum sind in 12 Abtheilungen die 
kleinen Figuren der Apostel. Oben in vier Abtheilungen 
 St. Jakob, St. Peter, St. Andreas und St. Johann. Unten 
und zu den Seiten sind ebenfalls je vier von Aposteln. H. 
des Ganzen 7 Z. 11 L., Br. 5 Z. 5 L. 
Bartsch hatte ein beschnittenes Exemylar ohne die kleinen 
Aposteliiguren. 
84) Der Erlöser in halber Figur, in der einen Hand die Welt- 
kugel haltend, mit der anderen segnend. Linlss oben steht: 
sanctus, rechts: salffitior. Ganz oben steht die Jahrzahl1467 
zwischen den gotliischen Buchstaben E. S. H. (j 2.? Br. 
5 ZU? 
35) Das Jcsushiurl im Bade, von einer Dienerin unterstützt. 
Die heil. Jungfrau sitzt auf einer Art Thron und liest im 
Buche. Im Grunde ein' offenes Thor. H. 6 ZU? Br. 5 Zf? 
86) Das heil. Schweisstuch von zwei Heiligen (St. Peter und 
Paul) gehalten. In der Mitte oben sind die Zeichen der 
päbstliehen Gewalt, und in der Mitte unten ist die Jahr- 
zahl 146"." zwischen den gothischen Buchstaben C (E?)und S. 
Nach rechts hin ist ein kleines Zeichen. H. 5Z.  BF-[l Z. 
Es gibt davon eine merkwürdige alte Copie mit feinen 
Strichcluugen oder Schraflirungen. Sie hat die Jahrzahl 1475. 
H. 10 Z. 1 L., Br. 7 Z. 5 L. Bei YVeigel ein mit brauner 
Wasserfarbe und dem Reiber gedrucktes Exemplar ß Thlr. 
 Gott Vater auf dem Throne segnet die heil. Jungfrau, die 
vor ihm kniet. Ueber dem Throne schwebt der heil. Geist, 
und zu jeder Seite des Thrones sind drei Engel. Bund, 
Durchmesser 5 Z. 2 L. 
88) Der Wappenschild mit den Passionswerlszeugen, darüber 
der mit der Dornenkrone gezierte Helm. Er wird von ei- 
nein Engel gehalten und von den symbolischen Thieren der 
Evangelisten. Der Heiland zur Linken hat die Siegesfahne, 
und rechts steht die heil. Jungfrau. Auf jeder Seite ist oben 
die Halbfi ur eines Propheten. H. 6 Z. 5 L., Br. 4 Z. 5 L. 
89) Dieselbe Darstellung. Der Engel zur Linken und der Ad- 
ler zur Rechten halten ein Tuch, welches vom Helm herab- 
hängt. Christus zur Rechten des Heimes ist als Schmerzens- 
mann dargestellt, ohne Pannier. Zu seinen Füssen ist der 
geflügelte Ochse. Die heil. Jungfrau steht rechts, und zu 
ihren Fiissen ist der geflügelte Löwe. H. 5 Z. 5 L., Br. 
5 Z. 9 L. 
90) Das Licbesbanltet. An der Tafel sitzen zwei verliebte Paare, 
und der Narr tanzt in der Mitte nach dem Tone eines Sach- 
pfeifers. Eine Dirne hebt ihm auf inrlecente Weise das lileid 
auf. Zu den Fiissen des Narren ist ein Tanibourin und eine 
kleine Flöte. Der Platz ist mit Basen und verschiedenen 
Pflanzen bewachsen. In der Ferne sind mehrere Bitter,
        

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