Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Meglinger - Müller, Jan.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1754785
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1757501
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Mielich 
Muelich , 
oder 
Hans. 
Straelae Rom. e Soc. Jesu de bello Belgien clecade U. ab 
excessu Caroli V. Imp. an. MDLV. usque ad an. YICXC. 
2 Voll. fol. Die Blätter sind u) Z. 9 L,  11 Z hoch, 
14 Z. 5 "L.  Z. breit. In guten Abdriiclaen miss man 
eines zu 2  5 Tlilr. bezahlen. 
Die Ilimmelfahrt Mariä. Sie kniet auf einer Wolke, von 
Engeln umgeben, und unten sind die Aposxel um (15 Grab 
versammelt. Am Rande der Platte nach links steht: I. Mini 
fe. H. 9 Z. 5 L. mit 7 L. Rand, Br. 12 Z, Sehr sqtenes 
Blatt. 
Ein Buchtitel mit einem römischen Soldaten, auf (Q5531) 
Fahne steht: Qnanto lacera piü tanlo piü bella. Er hatden 
Fuss auf einem Steine, und da liest manfauch den Titel 
des Werkes: La povertä contenta. Descritta et Dedimga 
21' ricclii nun mäi contenti Dnl P. Daniello Bartoli Dalla 
Compngnia de Giesu. Rechts am Rande: Jean. lVliele fecit. 
H.4Z.9L., Br.5Z.1L. 
Ganymed von Jupiters Adler entführt. Er uinschlingt mit 
dem linken Arme den Hals des Adlers, und mit der rechten 
Hand hält er die Draperie. Links vorn am Baumstamme 
ist der Hund, der seinem Herrn folgen will. Im Grunde 
rechts steht auf einem Hügel zwischen Bäumen ein Haus, 
ganz unten auf derselben Seite stehen verkehrt mit der Na- 
del gerissen die Worte: Mielle Roma. H. 7 Z., Br. 5 Z. 
1 L. Ausserst selten. ß 
l-tiiiiä 
10) Die Sehaalmelker. Zur Rechten sitzt ein Hirt, der gegen 
die Linlse gewendet 1st, und fast ganz im Profil gcselycn 
wird. Dessen vordere Füsse bedeckencl, ruhen in der Mitte 
des Blattes zwei halbausgewachsene Lämmer. Links im Felde 
ist eine etwas leicht anradirte Wullaeilbildung. Dieses Blatt 
ist leicht radirb, mit weitabslehenden Schralliiruxlgcn, ohne 
alle Bezeichnung. H. 2 Z. 2 L., Br. f; Z. 7 L. 
Dieses Blatt wird in C. v. Bumohrß und Thiele's GOSCll, 
d, k. Kupferslichsalnmlung in Copcnhagexi S. 11 näher be- 
schrieben. Neuere Drucke kommen nach der Bemerkung 
B. WeigePs in den römischen Verlagen-einlegen von liossi 
und der Camera apßstoliea_öfters vor. Auclrin der Samm- 
lung 'des Grafen Iligal und 1m Cabinet des Paignon Dijunva] 
waren Abdrücke. Bartsch kannte keinen.  
11) Die heil. Familie, Johannes kusst dem Jesuslunde die Hand, 
Aehteckig, ohne Namemlvl-I. 4 Z. 8 L., Br. 5 Z. 1 L. Die5es 
Blatt kannte Bartsch nicht. Im Catalog Riga], in jenem der 
Sammlung Paignon Dijonval, bei Weigehu. a. O. werden 
Abdrücke erwähnt. B. Wcigehschätzt einen solchen auf 
2 'I'hlr.  
12.) Ein römischer Krieger, welcher seine Vvorte an den Iiißnig 
richtet. Gio. MlEL F. H. 4 Z. Ö L., Br. 2 Z. g L. Sehr 
selten, und den Biographen unbekannt. 
Iliielich oder Mußllßh, HGIIS, Maler, geboren zu München 
 1515, gestorben daselbst 1572. Die Familie Mieliclestammf aus 
Augsburg, von welcher sich im 15. Jahrhunderte em Zweig in 
München niederliess, wo schon sein Grossvater Maler war. Dass
        

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