Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Meglinger - Müller, Jan.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1754785
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1757435
IMicier, 
Pablo. 
Micocard. 
.253 
verständiger Anwendung des Ilelldunkels übertraf. Von der Glorie 
an den Fenstern der St. Annalmpelle in St. Etienne-clu-lllont, wo 
er auch die Bildnisse der Herren Boucher und le Juge malte, sagt 
Fontenai, dass man selbe nicht ohne Bewunderung betrachten 
könne. Lenoir stellte einiges von seinen Arbeiten im Musöe des 
monumens franeais auf. 
Michu starb 1750 in hohem Alm. 
IILICICP; PablÜ; von Saragossa, war eigentlich nur Iiunstliebhaber, 
aber dennoch sehr geübt in der Malerei. Er malte Historien, und 
darunter rühmt man das Bild des lueil. Clemens im Betsaale des 
Hauses des Grafen St. Clementc zu Saragossa. Bei diesem Grafen 
stand Micier lauge in Diensten. Starb 1656 im 70. Jahre, wie Ve- 
lasco versichert.  
Niilßlßr, Plßtrü, Maler aus Siena, liess sich in Spanien nieder, und 
arbeitete um 1650 zu Saragossa in Spanien, so dass er mit dem 
obigen Künstler, wenn nicht Eine Person, doch verwandt seyn 
könnte. Er malte Vieles in Eresco, und andere Bilder, die zu 
seiner Zeit geschätzt wurden. Sie sind gut gezeichnet und mit Si- 
cherheit gemalt. 
Nllßka, LHUTGHZ JäIUSZ, Kupferstecher, der zu Anfang des 17. 
Jahrhunderts arbeitete, dessen Lebensverhältnisse wir aber nicht 
erfahren konnten. VVir haben von diesem Iiünstler verschiedene 
Ornamente, die mit einem MOIIOgWIDIIXIC oder mit den Buchstaben 
L. Jans. La. J. M. 1613 bezeichnet sind. Eine Sammlung von schö- 
nen Grotteslaen von 1600 ist mit den Buchstaben L. M. versehen, 
was wohl unsern {Künstler bedeutet.  
Mlcka, Georg Franz, Maler von Prag, kam in die Dienste des 
Fürstbischufs in Würzburg, und führte da verschiedene Werke 
aus, 1m Geschmacke Caravaggids. Im Jahre 1717 malte er das 
Altarblatt des heil. Frauciscus in der Capuzinerlairclme, die Heili- 
gen Joseph und Franz in der chenaaligen Francislsanerlsirche, und 
das Hochaltarblatt der Clavisseulairche zu Bamberg. Jiiclfs Pan- 
thcun. 
Mickcr , 
s. Mikker. 
Micks Ch 2 
Mietzsch. 
Rom lebte. Er be- 
Ist wahrscheinlich 
MiCOCCa, GiOViinni, Maler, der um 1810 in 
fasste sich mit der Restauration aller Gemälde. 
mit Ch. Micona Eine Person. . 
MICOCeMs GIÜVÜUUI, Historicnmaler, bildete sich zu Rom unter 
 Leitung des (Iavallucci, und arbeitete noch um 1805 in der er- 
wähnten Stadt. Er malte verschiedene Ilistoriscl-ne Darstellungen, 
auch für Kirchen. 
Mlßücard, Formschneicler, dessen Namen Papillnn wahrscheinlich 
aus der Imft gegrillt-xi hat. Er legt ihm ein Blatt in Helldunkel 
bei , welches Diogenes vorstellt, dieses ist aber von Hugo da Cnrpi. 
Ist vielleicht Micocard aus Hugo da Carpi entstanden?
        

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