Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Meglinger - Müller, Jan.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1754785
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1755094
32) Die heil. Jungfrau, stehend, mit dem Kinde auf dem Arme 
m weitem llllantel , dessen eines Ende lillliS ein Engel trägt. 
Gegenüber steht ein anderer mit Scepter und Kugel. "Hinter 
der Maria erhebt sich eine Art Thron, im Grunde ist eine 
Üäpelle. Oben rund, H. 5 ZÄ lir. 3 Z. 6  
55) Die heil. Jungfrau in Dreiviertelansicht nach links gerichtet 
mit dem Buche, der Körper vun Strahlen umgeben, der 
Kopf von einer doppelten Aureole. Sie steht auf einem mit 
Pflanzen bewachsenen Platz, den einen Fuss auf dem Halb- 
munde. H. 7 Z. 4 L., Br. 5   
34) Die heil. Jungfrau auf dem Throne im gesticktem Kleide und 
iu weitem Mantel, den l'iopt' mit einer Strahlenhrbne um- 
geben, hält das liind auf dem Schunsse, den Sceptei- in der 
Rechten. Ueber der Heiligen schwebt der heil. Geist, und 
zu jeder Seite des Thrones ist die Halbligur eines Engels. 
1-1. 7 z. 9 L., m. 5 z. 
55) Maria von Einsiedeln 1466. Sie sitzt in einer Capelle auf 
dem Altare mit dem Iiiude auf dem Schoosse, zu ihrer Lin- 
laen ist ein Engel, und rechts ein heil. Mönch mit dem bi- 
schöflichen Stabe. Linlts am Altare kniet eine Frau und 
rechts ein Mann, beide als Pilger gekleidet. Ueber der Ca- 
pelle ertheilt rechts Gott Vater auf einer Art; Balcun mit er- 
hobener Rechten den Segen, linlss taucht Gott Sohn den 
 Weihwedel in den von einem Engel gehaltenen Weihkessel, 
und zwischen Beiden ist Gott der Geist. Diese drei Perso- 
nen sind von einer grossen Anzahl singender und spielender 
Engel umgeben. Vier Engel tragen einen grossen 'I'hron- 
himrnel. Links unten am ßalcon steht die Jahr 1466, und 
rechts der guthische Buchstabe E: Am Iiranze der Capelle 
liest man in gothischen Charalitern: „Dis ist die engelwichi 
Zu unser lieben frouwen zu den einsidlen. aue gracia 
plenna." H. 7 Z. Q L., Br. 4 Z. 8 L. 
Dieses ist das vullendetste Werk des Künstlers, und vor 
allen geeignet, das Verdienst des Meisters zu zeigen. 
56) Maria von Einsiedeln 1.166. Die heil. Jungfrau ist in einer 
Capelle mit dem liinde auf dem Schoosse, dem sie eine 
Birne reicht. Rechts vor ihr steht ein Engel, tlinks ein Bi- 
schof, jeder mit einem Leuchter. Ueber der Madonna schwebt 
der heil. Geist. In der Corniche der Capelle steht in gothi- 
sehen Buchstabei1:„,Dis ist die engelwein zum ensidlen." 
Ueber dem letzten VVurte steht die Jahrzahl 11406, und linhs 
über dem Worte "die" ist das einem W ähnliche Zeichen 
mit einem Kreuzchen darüber. Üeber dem Dache der Ca- 
pelle zeigt sich rechts Gott Vater, links Gottes Sohn, Halb- 
liguren in Wollten. H. 5 Z., Br. 3 Z. 5 L. 
S?) Die heil. Dreieinigkeit. Gott Vater stehend, wie er den 
Sohn als Schmerzensmann an den Achselhöhlen hält, und 
das Symbol des heil. Geistes sitzt auf der linhen Achsel des 
Sohnes. H. 5 Z. 6 L., Br. 2 Z. 5 L. 
33)  49) Die 12 Apostel.  Felge von 12 Blättern. H. 5 Z. 7 
hlS 81", B1". 2 Z. 5  
Diese Apostel sind stehend dargestellt, mit einer Aureole 
um das Haupt, in welches der Name eines jeden geschrie- 
ben ist. Oben ist überall eine Bandrolle" mit einem Glau- 
bensartihel. 
a) St. Peter mit Buch und Schlüssel. Credo in deum pa- 
trem etc.  
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