Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Meglinger - Müller, Jan.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1754785
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1757317
Blichaelis. 
Blichailowslai. 
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der Kunst einging. endlich aber fing er an, mit allem Eifer nach 
der Natur zu zeichnen nnd zu malen. Im Jahre 1805 erhie t er 
den zweitcihPx-eis der Gesellschaft Felix Meritis, mit gern Bilde, 
welches Stil ossrninen in" landschaftlicher Unwebun ei stürmi- 
schem Herbstwetter darstellt. Von dieser Zeit aian sahgman auf den 
Knnstausstellungen zu Amsterdam, Utrecht, Gelderlaiad, Harlem 
Gemälde von ihm, und diese Werke wurden immer mit grossem 
Beifalle auf enommen, so wie denn dieser Künstler überhaupt zu 
den vorzügächsten Landschaftsmalern seines Vaterlandes gezählt 
wird. Seine Landschaften und Ansichten sind mit Meisterschaft 
behandelt, von lieblichem und angenehmen Ton, und wirksam in 
glücklicher Anwendung von Licht und Schatten. Seine Gemälde 
und Zeichnungen gingen in ansehnliche Kunstsammlungen über, 
wie in jene von Brentano, Jolles n. a. 
Michaelis wurde correspondirendcs Mitglied der vierten Classe 
des k. niederländischen Instituts. 
Michaelis , 
auch Michelis. 
MlChHßlSOn, Meyer, Maler aus Danzig, ein Jude von Geburt, 
war Zögling der Akademie in Düsseldorf, wo er um 1855 seiner 
Bildung oblag. Er widmete sich dem Gcnrefache, und hat hierin 
bereits verschiedene schöne Bilder geliefert, wie: der Matrose 1855; 
der Bettler mit dem Sohne; der Geizhals , ein komisches Bild, so 
wie seine Frachtzahlung etc. Auch Köpfe malt dieser liiinstler mit. 
vieler WVahrheit. 
MIClIQIlOW, MilttllällS, Architekt von St. Petersburg, bildete sich 
rlnselbst auf der Akademie der Hiixiste, und erhielt 1791; die gol- 
dene Medaille, welche als zweiter Freis galt. Er machte auch 
später noch ernsthafte Studien, und so gelangte er in cler Folge 
zur Würde eines Professors an der Akademie der Künste in St. 
Petersburg. ' 
Ein Michailow erscheint in LabenslsPs Galerie de YI-Iermitage 
etc. 1305 als Zeiehner.  
iMlOhallOW, Andreas, Architekt und jüngerer Bruder des Obigen, 
sludirte ebenfalls auf der k. Altaclemie zu St. Petersburg, die ihn 
mit dem ersten Preise beschenkte. Er war noch in jungen Jahren, 
als ihn jene Akademie zum Mitgliecle ernannte, und bald darauf 
Wurde er an derselben als Professor der Architektur angestellt. 
lVlichailovv baute in St. Petersburg und in der Umgebung mehrere 
Gebäude, und sein YVei-lt ist auch das grosse steinerne Theater in 
St. Petersburg. Miehailew ist ein Künstler von grossem Talente. 
nhchallow, Alexander; Miniaturmaler zu St. Petersburg, ein 
Iiiinstler unsere Jahrhunderts. Er lieferte bewunderungswiirdige 
Arbeite", besonders Portraite von hoher Vollendung. Michailuw 
 War Mitglied der Akademie zu St. Petersburg. 
Mlchallovlßkia Maler aus Polen, ein jetzt lebender vorzüglicher 
Künstler, widmete sich erst in reiferen Jahren, um 1855,. de? 
Malerei, brachte es aber in lturzer Zeit zu einer bedeutenden 
Stufe im Fache der 'I'hiermalerei. Graf Baczinsky (Geschichte der 
neuem deutschen Iiunst 1856 I, 588) glaubt sogar, dass der Künst- 
l" lßilt zurhiiehsten Geschicklichkeit gelangt sei. De? Vßffaääßl" 
Nßslßris Iiünstler-Lex. 1.x; ßa. 16
        

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