Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Meglinger - Müller, Jan.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1754785
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1757270
Meyt , 
Conrad, 
Meytcns , 
Blarrtin 
van, 
237 
Staathalter und Grafßn- von Flandern, 47 Blätter nach Jo- 
hann Nleyssvens Zeichnungen mit andern gestochen. 
5') Les portraits des souverains princes er. Comics de Hollande, 
ßildnisse der. souvenainen Fürsten und Grafen Hollands, 40 
Blätter nach Job. Nlejssens.    
 Les-eiBgies des Squvgärains, Princes et Ducs de Brabant, 
mit Jude, SVaqmaqq, van Schuppenxu. a. gestochen. 
5) _Ant0niLxs Barbex-iuqs, Cardinalis etc, C,;lV1eysscns fe., 4. 
_0) Sabetha Sebi, Judaeorum rex, Smima .in.Asila, id. sc., 11. 
7) Kinaldo principe Eäyzense, Cardinale pxotetore de]? corona 
dLFx-ancia. C.- Meyssens fec., gr. 4.  
8) Gioyanni de Witt, Signor di Linsghoten etc., Pensiunario di 
Qklandia, C, Meyssens fecp, gr. 4.  
Q), Eeopuldo Gvglielmo Cunte di Iiiniggegg etc„_ Bruslbild in 
 Oval. A. Bluem deL, Cur.  4. 
10) lßarlo scconrlo He. della Grnn-ßrctagua 1660, ful.  
11) Herinauo Egone principe d_i FurstCnxbQrgJH Vfu]. 
12)" Das Bildniss des Johann hleyssens, seines Vaters, Halb- 
figur, 8.       
15) Octavius Herzog von Arembcrg, 4,-    
ili) Caspar Iieidwclius, Pastor,  ,  
15) David Graf von XVeissexxwoli-f, 4. 
nTCyt, Gern-ad, Bildhaixeri, ein Schweizer von Geburt, blühte zu 
Anfang des 16. Jahrhunderts. Seiner erwähnen die Lcttres ecrites 
de Suisse d'Italie etc. VI. 1:94, und  werden iiiin zwei berühmte 
Grabmäler in der Kirche zu Bruu (Perche) beigelegt, jenes des 
156i gestorbenen Herzogs Philibert_des Schiinen von Savqyen-nnd 
seiner Gemahlin Hlargaretha von Oesterreich. 
llleytens", Ivlai-nn van, iBilmlnissmaler, wuäas 105-6 (nach andern 
1695" oder 1098) zu Stockholm geboren, sein" Vater Peter Martin 
War aber aus dem Haag, wo auch ein Martin Jan und Isaak My- 
tens lebten, so dass der Name uusers Iiiinstlers nur in Deutsch- 
land lYTeytens geschrieben wurde. Sein Yater, der am k. schwe- 
dischen Huf arbeitete, "unterrichtete ihn in den Anfangsgriinden 
der Kunst, der junge Meytens ging aber schon ("riih nach Holland, 
undii71lt im Gefolge König Geurgäs I. nach England, wo er sich 
in der Miniatur- und Sehmelzmalerei ausbilrletet Im Jahre 1717 
liam er nach Paris, wo er noch einige Zeit den Unterricht seines 
Landsinannes C. Boit genoss , er machte sich aber" hier-auch zuerst 
rühmlich bekannt. Nleytens malte da den Herzog von Orleans, Lud- 
Wig-YXV. und den Czar Peter von Russland. Der letztere bestellte 
[l-O Bildnisse bei ihm  und wollte ihn sogar an seinen Huf ziehen. 
August 1, von Polen beschäftigte den Künstler einige Zeit in Dres- 
den? 1721 malte er in -Wien das Bildniss Garl VI. und seiner Ge- 
mahlin Elisabeth Christine- von Braunschweig-Wolfenbiittel; nach 
Zvfe-i Jahren ging der Künstler nach Venedig, und überall War er 
mit Ausübung seiner Kunst beschäftigen Bisher malte er nur in 
Miniatur und Exnail, inIBom aber, wohin er von Venedig aus 
gslßngte a fing er an, in Oel zu malen, und machte sich auch in 
dieser neuen Weise bald vortheilhatt bekannt. Meytens genoss als 
Portraitmaler Ruhm. wie wenige Künstler seiner Zeit, und sah-r 
gross ist die Anzahl seiner Werbe. Seine Bildnisse sind inbman- 
äher Rücksicht schiitzbar, in gefälliger Weise behandelt, aber es 
"Csßht in ihnen keine Naturtreue, die Stellungen sind gezwun- 
gen: und im Costume verfuhr er oft sehr willhührlich. 
        

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