Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Meglinger - Müller, Jan.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1754785
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1755076
Bieister, 
(lßr 2 
VOR] 
Jahre 
1466. 
17 
Entfernung von der Verräthcrin ist ein zweiter Vogel, und 
ein dritter sitzt auf dem Baume im Grunde rechts." Alle; 
diesles sieht man in N0. 2 nicht. H. 5 Z. 1 L., Br. 3 Z- 
lO . 
4.) David, nach rechts gerichtet, auf dem Löwen reitend, sucht 
diesem den Rachen zu zersprengen. Er trägt ein flattern- 
deilileid und eine Federmiitze. H. 5 Z. 6 L., Br. 2 Z. 
5 . 
DieCopie dieses Blattes ist von der Gegenseite, und oben 
zeigt sich eine Bandrolle, die im Originale fehlt. H. 5 Z. 
4 L., Br. 2 Z. 5 L. 
5) David tödtet den Löwen in Gegenwart eines Weibes, die 
rechts mit gekreuzten Händen dasteht. In der iVIitte des 
Blattes erhebt sich ein Baum. H. {l- Z. 7 L., Br. 2 Z. 
li L. 
Ö) Dieselbe Darstellung, David links, dieiFrau rechts des Blat- 
tes. Ueber die niedere Mauer hat man die Aussicht auf eine 
Gebirgsgegend, mit Gebäuden und kleinen Bäumen besetzt. 
Rechts sitzt ein Affe auf der Mauer und frisst eine Frucht. 
H. 5 Z. 5 Lf? B125 Z. 2 LÜ? 
7) Das Urtheil des Salomon; er sitzt auf dem Throne und rich- 
tet über die beiden sich streitenden Frauen. Die mit dem 
lebenden liinde steht links vorn, die andere kniet rechts 
vor dem todten Iiinde. Um den Thron stehen die Leute 
des Königs, und im Grunde blicken drei junge Leute zum 
Fenster herein. Einer der drei Wappenschilde des Thrones 
zeigt die drei französischen Lilienq- H. 7 Z. 5 L., Br. 5 Z. 
2 L.  
8) Salomon betet die Götzen an. Der König kniet in Mitte des 
Blattes, und eine seiner Frauen scheint ihn zum Götter- 
dienste anzureizen. Der Grund stellt ein Zimmer vor, und 
rechts sieht man durch's Fenster auf eine Landschaft, wu 
die hl. Jungfrau mit dem Iiinde in der Luft schwebt- Links 
sind fünf linechte an der Thüre eines andern Zimmers. Zu 
den beiden Seiten des Vorgrundes erheben sich zwei Säulen, 
 von welchen jede oben mit einer geharnischten Statue ge- 
ziert ist. H. 8 Z. 1 L., Br. 5 Z. 5 L. 
g) Die Verkündigung Mariii. Die heil. Jungfrau, fast en face,  
betet im Buche, und der Engel, der sich links des Blattes 
auf ein Knie niedergelassen, hält eine Bandrolle. Im Grunde 
ist ein Zimmer, durch dessen Fenster der heil. Geist in Ge- 
stalt einer Taube kommt. Ein Blumenstock steht daneben. 
H. 6 Z. 2L., Br. lt Z. 2 L. 
10) Die Heimsuchung. Maria und Elisabeth begriissen sich die 
Hände reichend. Im Grunde ist Landschaft mit Gebäuden. 
  
11) Die Geburt Christi. Maria betet das auf der Erde ausge- 
streckte Kind an, und Joseph kniet rechts. Im Grunde ist 
ein verfallener Stall mit Ochs und Esel, und rechts im 
Grunde sitzen zwei Weiber. H. 4 Z. 8 L., Br. 3 Z. 
12) Die Geburt Christi. Maria, in reichem Gewande und mit 
langen Haaren , betet vorn nach rechts hin kniend das nackt 
auf dem Boden liegende Jesuskind an, nach links gegen 
  den Grund kniet Joseph in einer Mönchskutte mit der 
Wachskerze, rechts ist der Stall mit Ochs-und Esel. und 
 über dem Stalle schwebt der Engel in der Luft, auf dessen 
Bandrolle in gothischen Buchstaben die Worte: Gloria in 
Nagleri-F Künstler-Lax. IX. Bd. 2
        

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