Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Meglinger - Müller, Jan.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1754785
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1756977
Ivlexia", 
Andrea. 
Bleydcnbach , 
Al-lnns, 
efc. 
207. 
lebte, sonst 
in der Cathe- 
Me '   
211:     m  
drale däseYbst. m zu "an Schelm. Er arbeitete 
Mßy Oder May, Plafflel de; Iiupferstecher von Cöln, dessen 
Lebensverhältnisse unbekannt sind. Man weiss indessen, (lass er 
um 1590 gearbeitet habe. Obgleielrnur Copist, so ist er doch 
nicht ohne Interesse. 
1) Die heil. Jungfrau mit dem gewickelten Binde, Copie nach 
A. Dürer. B. D. Mey. Fe. pet uue ex. Das letztere ist 
wohl eher Peter Oueraclt, als P. de Aubry, wie Heller 
dem Brulliot entgegen glaubt. 
2) Die Rückkehr der heil. Familie aus Aegypten, die heilnlung- 
frau unterrichtet das Iiind im Lesen, neben Joseph unrl 
Johannes. ltaphael Mey fec. Col. 1590. H, 10 Z. g L_, 
 BJr. 7 Z. 8 L.  
3) St. Anton von zehn Dämonen gepeitscht, Copie nach Mar- 
tin Schongauer. 
4) Die heil. Cäcilia in allegorischer Einfassung. Fiat cor meum 
domine etc. Raphael de" Meydfecit. Joaxibussemecher ex- 
cudit. k]. fol.     
5) Das Bilclniss Bin-er's, welches man dem Daniel Meyer zu- 
schreibt, ist wohl ebenfalls sein Werk, hhlg.  
Meyburg, Bartolome, Maler von Mazelandshuys, blühte um 
1660, und arbeitete an verschiedenen Höfen. Er malte Bildnisse 
und Historien.   
Meyhusch, AntOIl, Medailleur, ein Deutscher von Geburt, der 
aber inCopenhagen seine Epoche machte. Er kam 1675 dabinf 
und damals beschäftigte ihn Carl XI. Dieser König liess auf die 
Siege von 1676 und 1Ö?7_ durch Meybusch zwei Medaillen prägen, 
welche Lochner V. 515 in Abbildung gibt. Um 1687 begab sich 
der Künstler nach Paris, ivuiihn Roettiers und Miauger freund. 
schaftlich aufnahmen, und während eines Zeitraumes von acht 
Jahren , welche er in Paris zubrachte, fertigte Meybusch auch meh- 
rere Medaillen, unter welchen eine auf Ludwig XIV. sich befin. 
det. Endlich wendete sich der Künstler wieder nach dein Norden, 
kau] 1690 nach Dänemark, wo er in Dienste des Königs kam, und 
von dieser Zelt an führte er mehrere schöne Medaillen aus, solche 
mit dem Bildnisse des {Königs _und auf merkwürdige Ereignisse sei- 
ner Regierung. Auch auf Christian V. fertigte er eine Denlarnünze. 
Einige seiner Werl-ze sind mit den BuchstabenDA. M. bezeichnet. 
Meybusch starlrum 1791, mit dem Rufe eines der ersten Künst- 
ler seines Faches m seiner Zeit.   
Meydenbach, Hans, auch Medenbach, Medinbach, Buch. 
druclser zu Mainz, und wie Einige glauben, auch Formschneider, 
Mury, Journal 11, 15g, will dieses mit Gewissheit wissen, und er 
behauptet auch, jeduch ohne hinreichenden Grund, dass Meyden- 
Bach die Initialen des Mainzer Psalters von 1457 geschnitten habe". 
Die Angabe in S. Nliinsterß Cosmographey, dass Meycleubach mit 
Johann Guttenberg 1414 von Strassburg nach Mainz gezogön, 
Sqheim richtiger zu seyn. Wenn es nun nicht gewriss ist, dass er, 
am CaPitalbuchstaben des Psalters geschnitten oder illuminirt habe,
        

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