Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Meglinger - Müller, Jan.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1754785
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1756680
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Metsu , 
Gabriel. 
Melfenleitexv, 
Jakob. 
Triumphzuges dieses Feldherrn beitriige. Paulus war mit der Wahl 
der Athene: sehr zufrieden. 
Ein älterer Metrodorus war Erzgiesser, der diese Bunst in Etru- 
rien übte, wo schon in der vorrömischen Zeit Erzbilder sehr zahl- 
reich waren. Plinius erwähnt seiner im 54. Buche. 
Ein dritter war ein persischer Architekt, der um 527 nach Chri- 
gtus lebte und selbst Christ wurde. Metrodorus haute in Indien 
Bäder, Dämme u. a., und den Eingebornen theilte er nützliche 
Kenntnisse mit. Dafür belohnten sie ihn mit Gold und Edelstei- 
nen. Mit diesen Schätzen soll er den Kaiser Constantin den 
Grossen bewogen haben, gegen die Perser zu Felde zu ziehen, 
um den bedrängten Christen Hiilfe zu verschaffen. 
Metsu , 
Gabriel , 
s. Metzu. 
Mettay, PIGITG, Maler, von Füssly auch Metray genannt, ein 
zu seiner Zeit sehr berühmter Iiiinstler. Er stammte aus der Nor- 
mandie, in Paris war Fr. Boucher sein Meister, und nachdem er 
in Rom seine Studien vollendet hatte, wurde er Mitglied der k. 
Akademie zu Paris. Um 1750 starb der Iiiinstler. Mettay malte 
Genrestücke, mythologische und historische Darstellungen, und 
besonders auch Seestücke in Vernevs Geschmack. Vier solche Bil- 
der liess Wille unter seiner Aufsicht stechen; A. Zingg stach: Port 
pres de Naples, und Golfe pres de Naples; Longueil: zwei Mari- 
nen und Gegenden um Neapel, le naufrage pres de Naples; P. 
Viel: Diana im Bade; Laurent: la philopatrie; Le Veau: les ber- 
gers romains; Le Vasseur: le satyre amoureux etc. 
MGIIIO, 00111611118, Hupferstecher, dessen Füssly im Suplemente 
nach dem Meusehschen Archive I. 4:, 122 erwähnt, ohne nähere 
Auskunft geben zu können. Da wird eines Gemäldes von Rafael 
erwähnt, vvelchm A. Pechwell in Dresden besass, das aber irrig 
mit Sermoneta pinx. bezeichnet war. Dieser C. Mette soll einen 
Stich darnach verfertiget haben, wessen Inhalts aber derselbe war, 
sagen die erwähnten Schriftsteller nicht. Dieses muss nun jenes Blatt 
seyn, dessen im Catalogue des estampes, gravees d'apres Rafael. 
Par Tauriscus Euboeus (Graf von Lepel), Francof. 1819, erwähnt 
wird, ohne Namen des Stechers, der nach LepePs Angabe Cornel 
Met ist. 
Dieses Blatt stellt die heil. Jungfrau mit dem Rinde auf der 
Wiege dar, wie dieses den kleinen Johannes liebkoset. 
Mettel, Johann Georg, 
herg, wo er 1760 lebte. 
Kunst. 
ein geschickter Silberstecherbzu Niirn- 
Seine Tochter übte um 1775 gleiche 
Metteluver, de, Iiupferstecher, dessen Lebensverhältnisse unbe- 
kannt sind. Wir kennen ein Blatt von seiner Hand, welches die 
Halbfigur einer Dame mit dem Notenblatte vorstellt, wie ihr 
ein Alter die Börse zeigt. Es ist dieses Blatt nach van (ler Myn 
gestochen, anscheinlich das Gegenstück zu N. MetellPs Blatt nach 
diesem Meister, und bezeichnet: de Metteluver sc., fol. 
Mettenleiter, Jakob, Maler, wurde 1750 zu Grosskuchen bei 
Neresheim geboren, und da er schon in früher Jugend Lust zum
        

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