Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Meglinger - Müller, Jan.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1754785
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1756665
176 
(Metezeau  
Mlle. 
Nletivier , 
Johann. 
Dann kennt man noch ein anderes Blatt, welches von ihm in 
Kupfer erschien, unter dem 'I'1tcl:_ Ordre de lu derniäre söaxxce 
des Etatslgcneraux tenue ä Paris 1015; 
Mßtezeall,  Malerin zu liaris in der ersten Hälfte des wiori- 
gen Jahrhunderts. Virginia dx Vezzo lehrte sie die Miniatur- 
malerei. 
MGlLhOClIUS, der hßlllge, ein Mönch aus dem Orden des heil. 
Basilius, kam 365 mit dem heil. Cyrillus an den Hof des Ilerzzigs 
Batislaus von Mähren, um aus Auftrag des Fürsten den Slaw-n 
 das Evangelium zu mredigen. Methodius war auch in der iVTalei-ei 
erfahren, die er in Rom erlernt hatte, und diese Kunst war ihm 
sogar bei seinem Behehrungsgeschäfte von Nutzen. Einmal trug 
ihm ein bulgarischer Fürst auf, einen Saal mit Malereien zu ver- 
zieren , und der Fürst liess ihm die Wahl des Gegenstandes. Me- 
thodius stellte das jüngste Gericht dar: die Seligcn, wie sie liro- 
nen empfangen, die Verdammten in höllischen Banden, was Al- 
les auf den Fürsten einen solchen Eindruck machte, dass er mit 
 seinen Ünterthanei] die Taufe annahm. So erzählen A. Pilarz a 
S. Floro und F. Moravetz a S. Antonio: Moraviae historia poli- 
tica et ecclesiastica I. 51. Anderwiirts, Bolland. de Vita S. S. Cy- 
rilli et Methodii Balbin. in Epitom. Bohern. I. e. 5, in Miscellan. 
l. IV. dec.I , heisst es, dass Methudius dem König Bogoris das jüngste 
 Gericht gemalt hatte, und dass derselbe bei der Uelaerreichung des 
Gemäldes so gerührt geworden sei, dass er zum Chfiälelllllllille 
iibertrat. 
Methürst,   Mayer in Vreeland, ein Iiiinstler unsers Jahr- 
hunderts. Er malt Stxlleben, deren man um 1820 auf der liunst- 
ausstellung zu Amstegdam qnd anderwärts sah. 
MBEhOPSII, Mlle. E. 8., Malerin in Vreedland,  eine mit dem 
Obigen gleichzeitige Künstlerin. Sie malt Blumen und Früchte, 
'meistens in Saftfarben. 
Melllvier, JÜhaUTl; Architekt, wurde 1'281 zu liennes in der Bre- 
 tagne geboren, aus einer Iiiinstlerfamilie, Welche Bildhauer und 
Architekten zählte. Diese liess sich später in Paris nieder, wo J. 
 Metivier unter Leitung mehrerer ausgezeichneter Architekten stu- 
dirte, und bald die glücklichsten Fortschritte machte. Er gewann 
das Lob eines vielseitig gebildeten Künstlers, was er auch in Mün- 
chen bewährte, wohin Metivier 1811 kam. Da bedienten sich in 
kurzer Zeit Personen hohen Ranges seiner liunsl, und da er Seine 
Arbeiten zu voller Zufriedenheit vollendete, so waren es auch diese, 
welche ihm in München zu einer bleibenden Anstellung verhalfen. 
Er wurde Inspektor der k. b. Baueommission, und später erhielt 
er bei der k. Hofbauintendanz die Stelle eines Hofbaudecnrateurs. 
Im Jahre 1824 ertheilte ihm endlich der liönig Maximilian den 
Rang eines k. Baurathes, in welcher Eigenschaft Metivier noch 
gegenwärtig in voller Thätigkeit sich befindet.  
Dieser Künstler hat bereits die schönsten Proben seines" trellli- 
chen Tfalentes bewiesen. Sein Werk ist die Synagoge in München, 
die er von 1324 --1825 baute, ein Gebäude von einfacher Grösse. 
Die protestantische Birehe derselben Stadt stattete er im Innern 
aus, und iiberhauyt verdient dieser Künstler alsDecorateur die
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.