Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Meglinger - Müller, Jan.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1754785
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1756511
Mesnil 
_Du1nesnil , 
otler_ 
Pierre. 
Blessager, 
Jean. 
161 
Zeichnung das Titelblatt zu F. 1c Comte's Singularites d'architec- 
ture stach,_no_ch sehr jung, denn Professor Mesnil lebte noch 
175Qj Zwel Künstler glauben wir nicht annehmen zu müssen, da 
sein folgender Sohn um die letztgenannte Zeit auch schon Pro- 
fessur war. 
Mesnil oder Dumesnil, Pierre, Maler und Solm des Obigen, 
war Professor an der Akademie der Künste zu Paris; dies noch 
gegen 1780- Er malte und zeichnete Genrestiiclae, deren ebenfalls 
einige im Stiche bekannt sind. E. Claire Tournay stach nach Du- 
mesnil: La vieille Coquette, La dame de Cbaritö, und L0 pretre 
du catechisme, 5 Blätter in folio; Dupnis: Le chantre i: table; 
Mdme. Le Fort: La Savoyarde und le recolnmod-eur de lkfience; 
Tillard, Levasseur und de Lorraixie: die fünf Sinne; Basan; Le 
suppöt de Bacchus und le traitant. 
Die beiden Dumesnil gehörten zu den Modemalem ihrer Zeit, 
die sich indessen den Neueren nicht nähern dürfen. 
Meällll; Samuel du, Maler von S. Maria, ein Künstler, dessen 
wir schon unter Dumesnil erwähnt haben. Er erscheint 1611 im 
Zunftbuch der Maler und Bildhauer der Stadt München. 
Mesquida, Guglielmo, Maler von Minorca, genoss in Rom den 
Unterricht von B. Luti, und 1718 liess er sich in Venedig nieder. 
Er malte ähnliche Bildnisse, Blumen und Früchte, auch mensch- 
liche Figuren und Thiere. Dann war er auch imi Stande, die 
Werke von Rubens und van Dyck genau zu copieren, ein Talent, 
das von vielen in Anspruch genommen wurde. Seine Werke wur- 
den in Italien sehr gesucht, und dennoch glaubte er es in Deutsch- 
land besser zu finden, wvesswegen er 1731 in jenes Land sich be- 
gab. Später zog er Italien wieder vor, wo er starb.  
MÜSSÜ; AIÜÜSO de; Maler von Sevilla, war Schüler des A. Cano, 
nahm sich aber diesen Nlcister nicht zum Vorbilde. Velasco rühmt 
ihn seiner Bunst wegen, und wenn es wahr ist, was dieser Schrift- 
steller sagt, so gehört Messa zu den vorzüglichen spanischen 
Künstlern. Er spricht ihm eine reiche Erfindungsgabe zu, unge- 
meine Leichtigkeit und Fertigkeit des Pinsels, die natürlichste Be- 
zeichnung der Leidenschaften, und die Kunst der stärksten Bun- 
dnng. Dagegen muss Fiurillo irgendwo gelesen haben, dass sich 
Messa wenig über das lllittelinässigc erhoben habe. Starb 1663 im 
40. Jahre.  
Messas Bartolome de; Maler von Sevilla, wird unter 
rühmten Maler zu Anfang des 16. Jahrhuixderts gezählt. 
die 
nIeSSa, Jllilll de, Maler, arbeitpte um 1550, wahrscheinlich zu 
Alcala de Henares. Im Jesuitencollegium daselbst sollen sich Bil- 
der von ihm finden.   
Messa , 
auch Mesa. 
 E3611!  äirlilferstexälmgrä der zu AnFang des 17. Jahrlnm- 
I5 m Pan 11'919 C 1.8, g exc zeitig mit einenx Anton Messa- 
  der liunsthähdlär war. In seäinem Vevlawe erschienen von 
1515  51 verschiedene Blätter. Von Johannq Blättern gibt es 
Naglcräs Künstler-Lax. IX. Bd. 11
        

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