Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Meglinger - Müller, Jan.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1754785
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1756489
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Mertz , Johann 
Baptist. 
Merz , 
Caspar 
Heinrich. 
6)- Eine heil. Familie, nach J.- Heinz, fol.  
7) Der Triumph des Amor, nach Duminichino, fol. Im ersten 
Drucke mit Dedication _an den Erzherzog Carl, im zweiten 
an seine Freunde und Gönner.  
8) Eine Sibylle, nach Cangiasi, fol.  
Q) Die streitende Iiirehe, fol.  
10) Zwei Vignetten auf Lavater's Tod. Dessen kleines Bildniss 
in einem Hund, zwei weinende Genien, die über der Urne 
einen Sternenkrnnz halten. Zu einem Gedichte anfLavatex-"s 
Tod.   
11) Köpfe nach G. Reni, B. Bossi, Boissieux u. a.  
15) Biicherliupfer, Vignetten, Figuren n. s. w., 8., 4., fol. 
14) Historische und allegorische Darstellungen, var. form. 
15V) Das Mausoleum der Erzherzogin Christina, nach Canoväs 
beriihmtem Werke. Es gibt Abdrücke in blossem Umrisse 
und in Aquatintn, gr. fol. 
16) Die Beiterstatue, Kaiser Joseph II. in Wien, von Zhuner 
gefertiget, ein grosses raclirtes Blatt, gr. roy. qu. fol. Im 
Ganzen selten, da die Platte nicht in den Handel kann, sehr 
selten vor der Schrift. 
17) Dieselbe Statue in kleinem Formate, ohne die umgebenden 
Gebäude, qu. fol. Im ersten Drucke vor der Schrift. 
18) Die meisterhaften Skelette zu Fischefs Iiünstleranatomie, 
nebst Text: Darstellung des Iinochenbanes von dem mensch- 
lichen Körper etc. von J. M. Fischer. Wien 1806, fol. 
Die Blätter sind geiitzt und von grosser anatomischer Ge- 
hauiglieit. 
MOPIZ, Johann 13811121511, Wachsbilclner, wurde 1810 zu Ins- 
bruck geboren, u_nd auf der Alaademie der Iiünste in Blümchen 
lag er seiner Ausbildung 0b. Man hat von ihm schöne Bildwerlse 
in Wachs, Figuren u. a. Auf der Iiunstausstellulug von 1855 sah 
man das in VVachs bossirte Bild einer Mutter mit dem Iiiude. Im 
Jahre 1'359 sahen wir im Lokale des Iiunstvereines in lYliinchen 
ein sehr schönes Crucifix von diesem Künstler. 
METZ, CRSPQT HEIÜTICh, Kupfersteclier von St. Gallen in der 
Schweiz, wurde 1806 geboren, und nachdem er als Sohn eines 
Bürgers. im Vaterlande einige Ußbllng im Zeichnen erlangt hatte, 
begab er sich im 19. Jahre nach München , um daselbst seine Stu- 
dien fortzusetzen. Er zeichnete da mit Eiter nach der Antike und 
naclrder Natur, und schon hatte er in der Zeichnung solche Fe- 
stigkeit und Gediegenheit, um mit Erfolg zur Malerei übergehen 
zu können, als besonders der beruhmte S. Amsler, der mitt- 
lerweile Professor an der Akademie in München geworden, ihn 
dahin bestimmte, sich ausschlicsslich der Iiupferstcrlierei zu wid- 
men. Er machte unter der Leitung dieses trefflichen Künstlers 
die glücklichsten Fortschritte, und gegenwärtig kann man auch 
ihn zu den vorzüglichsten Steßhern unserer Zeit zählen. Er 
führt den Grabstichel mit grosser Sicherheit, und dann wciss er 
mit grosser Treue den Geist und Charakter des Urbildcs wieder zu 
geben. Desswegexi vertrauten ihm auch die berühmtesten Münch- 
ner Künstler, ein Cornelius, H. Hess, Iiaulbaeh und aud. die 
Vervielfältigung ihrer Werke an. Die Beweise liefern folgende 
Blätter: 
Die 
Madonna 
aegnenden Iiixzdc 
mit dem 
zwei Engeln. 
und
        

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