Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Meglinger - Müller, Jan.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1754785
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1756433
Merlen. 
Blerliano , 
Giovanni. 
153 
St. Georg, ohne Namen des Malers. 
Allegorie auf das heil. Sakrament: Laudetur S. S. Sacramenß 
tum, ohne Namen.  
NIETlCÜ-v Medaillcur, der zu Anfang unsers Jahrhunderts arbeitete, 
dessen Lehensverhältnisse wir aber nicht erfahren konnten. Im 
'I'resur de numismatique et glyptique, Medailles de la Revolution 
pl. XCI. ist eine Medaille von ihm abgebildet, mit der Inschrift: 
1) SOCIETE GALVANIQUE ET DE RECH. PHYSIQUE. PA- 
RIS 26 IVIESS. Im Revers die allegurische Gestalt des Gal- 
vanismus: Merlen F. 
2) ANDREAS VESALIUS ANATOMICUS. Im Bevers: SOCIETE 
DE MEDECINE DE BRUXELLES  MESSIDOR An XII. 
Abgeb. Med. de Plimpire pl. l. N0. 12. 
Q 5) BONTE DE TITUS, SAGESSE DE M. AURELE, GENIE 
DE CHARLES M. Napoleon im grossen Custum mit der 
Iirone auf dem Haupte. Im Revers: NAPOLEON "BONA- 
PARTE LE TBES GLORIEUX etc. 1804. lVIerlen F. 
4) FONDERIES DE VAUCLUSE 1801. Im Revers: Merkur 
stehend: SOCIETE ANONIME. Octogon. " 
5) L . '  ET CHAP. (loge et Chapitre) DIISIS O  ' . (Orient) 
DE PARIS. CONSTI. EN 1808. Reveris: CQNCORDIA Ll- 
BEIÄALITATÜE AMICITIA FULGET. 
Merlen , 
Jan 
van 2 
s. oben 
Merlen- 
Theodor v. 
ÜIGTII, GIO- AUÜOIIIO, Maler, der um 1488 zu Navarra im Pie- 
montesischen gearbeitet hat. Im Archiv der Ilauptlsirche daselbst 
sah Lanzi das in terra verde gemalte Bildniss des berühmten Scho- 
lastikers Petrus Lombardus. Dabei sind noch die Bildnisse dreier 
angesehener Navaresen, ' 
NIGFIIEIIIO, Glovannl, Bildhauer, eigenllichMarigliano, wurde 
1478 zu Nula geboren, und 155g erreichte ihn zu Neapel der Tod. 
Sein Meister war Piero Ligorio, und seine ersten Werke in Nea- 
pel waren in Holz ausgeführt. Auf Anrathen des Agnolo del Fiore 
fing er auch in Marmor zu arbeiten an, und hierauf begab er 
sich nach Rom, um unter Bandinelli und Bramante seine Studien 
fortzusetzen. Nebenbei sah er sich auch nach den Werken der 
alten elassischen Zeit um, wobei ihm Michel Angele nicht weniger 
zum Vor-bilde diente. Im Jahre 1531 kam Merliano nach Neapel 
zurück, und hier gab er beim Einzuge Carl V., der siegreich von 
Tunis zuriiehlichrte, die schönsten Proben seines Fleisses. Die 
Zahl seiner Werke ist bedeutend, und davon spricht Grossi (Le 
belle arti II. 61 Napoli 1'820) mit Auszeichnung. Nach seiner An- 
sicht machte Merliano mit seinen Werken das Vaterland und ganz 
Italien staunen. 
Er vollendete das von del Fiore angefangene Grabmal des Carlo 
Pignatelli, und von ilnn allein sind die Grabmiiler des Antonio 
Gauclino in Sta. Chiara, und jene der drei Brüder Sanseverino, 
in der dieses Namens; ferner das Grabmal Podericrfs in S. Maria 
delle Grazie, mit zwei ausdrucksvollen und zarten Figuren der Tu- 
genden; vor allen bewunclerungswiirdig sind aber die Dluusuleen 
von Andrea Bonifaciu in S. Severino, und des Vieelaönigs Pietru 
di Toledo in S. Giaeomo. Dieses steht ganz frei, mit dem Bild- 
nisse des Verewigten, mit vier Statuen an den Ecken und mit Bas-
        

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