Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Meglinger - Müller, Jan.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1754785
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1756395
Bierimäe. 
Dlcrino , 
Francisco. 
149 
dem Meere. M. Wilson lieferte dazu eine physikalisch-geo- 
graphisch-geognostische Beschreibung in 5 Bänden,  
View of the source of the Arve. L. Belange? de]. gr. qu. 
fol. In Farben.  
View of the Source of the Trent. Chatelet pin. gr. qu. fol. 
In Farben. 
o I 
Mßrlmee, Historienmaler zu Paris, bildete sich unter Leitung Vin- 
cenVs, und schon 1790 war er hinlänglich vorbereitet, um mit 
 Vortheil in Rom seine Studien fortzusetzen. Das erste Bild, wel- 
ches er daselbst malte, stellt die Hirten vor, wie sie im Walde 
das Skelet Nliloifs von Croton finden, abgebildet in Land0n's 
Annales XIV. 91. Dieses Bild wurde damals ausserordentlich ge- 
rühmt, in allen Theilen fiir vollkommen gehalten, während die 
jetzigen Iiunstrichter vielleicht eben so viel zu tadeln hätten. Stren- 
ger beurtheilt ihn Fiorillo III. 489. Dieser Schriftsteller nennt ihn 
einen gefährlichen Künstler, dessen Fehler viel Verfiilirerisches 
hätten, da derselbe die hohle Atliektation und leere Ziererei der 
alten Schule, welche noch nicht in Vergessenheit gebracht sei, auf 
das geschmackvollste zu verbergen, und allen seinen Werken ei- 
nen gefälligen Anstrich zu geben wisse, der den grossen Haufen 
blende, wenn er auch den Kenner unbeliriediget lasse. Einem Bilde 
von Vertumnns und Pomona spricht Fiorillo alle Iiunstwahrheit ab; 
er sagt, die Figuren, wenn auch in einer reizenden Stellung, um- 
geben mit lieblichem Grün, in magischen: Helldunliel, entbehren 
der eigentlichen Lebendigkeit, der Farbenton sei falsch, es herr- 
sche ixn Ganzen eine siissliche Flachheit, und die Leichtigkeit des 
Pinsels allein könne für die vielen Fehler nicht entschädigen, die 
der Kritiker wahrnimmt. Der Pausanias franeais nennt ihn dagegen 
einen Künstler, der sich eben so sehr durch seine Gelehrsamkeit, 
als durch sein Talent empfehle. Er hebt besonders das Bild der 
Unschuld hervor, als Mädchen vorgestellt, welches der Schlange 
Brod reicht. Der naive Gedanke, die schöne Landschaft und der 
ganze Farbentrmn desselben sollen nach der Ansicht des Pausanias 
franeais dem llünstler seinen Ilnf fest begründet haben. Indessen 
sind dieses nicht die einzigen Bilder des Künstlers," in letzterer 
Zeit malte er aber wenig mehr. Er wurde bei Zeiten an der po- 
lytechnischen Schule als Professor angestellt. Später wurde er be- 
ständiger Sekretär der Schule der" schönen Iiiinste in Paris, und 
1356 starb er.  
Den Taufnamen des Künstlers wissen wlr nicht; Gabet erwähnt 
seiner im Dictionnaire des artistes frangais gar nicht. Er ist viel- 
leicht jener J. F: L. Merimee, der folgendes VVerk schrieb: De la 
peinture, de l'hullß_uu des proeedes matcriels employes dans ce genre 
de peinture, depuis Robert et Jean van Eycls jusquüä nos jours. 
PaTiS  8' 
Blehringer , 
München , 
Innsbruck , 
Orlandü, Mahar von 
und malte da Bildnisse. 
lebte um 
1561 
in 
lllerlnü, FFaÜÜISCÜ: ein berühmter spanischer Silberarbeiter, dessen 
Pacheco mit grosser Achtung erwähnt. Sein Meister war Vergilfü- 
Von ihm ist (las prächtige silberne Reliquarium mit den Geheimen 
des Erzbischofs Eugenius in der Cathcdrale zu Toledo. Es ist mit 
Statuen und Reliefs geziert, und dieses Werk fand so viel Beifall,
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.