Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Meglinger - Müller, Jan.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1754785
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1756384
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Johann 
Iilerian , 
Ma tthii us 
Merigot , 
Merian sc., nach Chav. Bes (Roos?)u, wenigstens 12 Blätter, 
gr. qu. 8. 
Ein grosser Prospekt von Frankfurt, 1657. Er wurde in 
Augsburg öfter copirt. 
Eine Anzahl Bildrxjsse zum Wahl- und Iirönungs-Diarium 
Kaisers Leopold 1058, fol. 
Mßflafl, JOhiinn MatthäuS V03; Pastellmaler, der Sohn und 
Erbe des jüngeren M. lYIei-ian, erwarb sich durch seine Bildnisse 
grosse Summen, indem eine ganze Figur zu 12 LouiscPur honorirt 
wurde. Er malte auch Historien in Pastell, nach Iiupferstichen 
von Rubens und van Dyck, Werke, die höher bezahlt wurden. 
Dann führte er auch den Iinnst- und Buchhandel seines Vaters 
mit Glück fort, so dass er den Reichthum und die Ehre seines 
Hauses immer höher brachte. Er wurde churmainzischer Ilath, 
in den Adelstand erhoben, und 1716 starb er. 
Seine einzige Tochter wurde Erbin des bedeutenden Vermögens, 
welches er hmterliess, mit diesem wurde aber ihr Gemahl. der 
Freiherr, General und königl. preussische Architekt von Eosander, bei 
Zeiten fertig. Dieser Mann erscheint ebenfalls in diesem Künstler- 
Lexicon und wir sagen hier nur, dass er Alles, was die 'I'ugend, 
der Fleiss und die Mühe der lVIerian aufgebaut, zerstört hat. Ein 
 prächtiges Gastmal folgte dem anderen, Fiirsten, Grafen, Gesandte, 
-B_äthe, Offiziere, Handelsherrn und Künstler fanden bei ihm die 
beste Tafel, allein der General Freiherr von Eosantler war bald 
nicht mehr im Stande, die Ausgaben zu bestreiten, und der ganze 
lVIerianEehe Bücher-Verlag wanderte fort. Der Absatz war nicht so 
ganz glänzend, als die Lebensweise des Herren, und so nun wur- 
den die Bücher an Juden und Christen versetzt,  weit unter dem. 
Preise. Jetzt war es mit dem Handel und dem Credit geschehen. 
Merian, Lithograph zu Basel, kündigte 1828 die Herausgabe eines 
Bibelwerkes an, nach den Conjpositionen vorzüglicher lYIaler. Da- 
mals bearbeitete der Maler HxerzHese das Gleichniss vom armen 
und reichen Sohne, welches Merxan hthographirte.  
Meliiaflif Eißglnnil Mä1fiav_ Maler, der uln 1700 - 1150 in Mai- 
and e te. r ma te xstomen. 
Merighi, MIChBIQUgBIO, genannt da Carravaggio, s. Amerigi. 
MGPIgOIS, Landscbaftsmaler von Paris, arbeitete bereits um 1772, 
reiste dann nach Italien und der Schweiz, und liess sich hierauf 
in England nieder. Landon erwähnt seiner in_ dem Werke: Pay- 
sages et tableaux de gßnfß, und du nennt er (llß Voyuges cPErme- 
nonville et de Chantilly als die seinen. Das Geruälde mit der 
Ruine des Tempels der Sonne und des Blondes gibt Landau im 
Umriss. Guyot stach nach ihm zwei englische Prospekte; Clenngnt 
en Surrey;  Jardin de Dog nnd Duek, in Farben. 
Merigßt, Sq Iiupferstecher, der zu Anfang unsers Jahrhunderts in 
London lebte, und mit dem obigen Künstler Eine Person seyn 
könnte, da jeder zu Anfang unsers Jahrhunderts blühte. Von dem 
liupferstecher Merigot fanden wir folgende Blätter erwähnt: 
1) Die Hauptgebirgc der Erdkugel nach ihrer Erhöhung über
        

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