Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Meglinger - Müller, Jan.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1754785
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1755874
Mänageot , 
Robert. 
Menant, 
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im Pansanias frangais, dem Bilde der schlanken Venus mangle es 
an Wahrheit und reinem Geschmaclce, wenn auch an der Zeich- 
nung nichts auszustellen sei. Die Venus fand man nicht so sehr 
schön als artig, unrl den Farbenton rosenhaft. Aehnliche Dinge 
mögen öfter wiederkehren, uncl so mag der Pnusanias francais 
vielleicht mit Recht es ausgesprochen haben: dass der Künstler 
auf seinen frühem Lorbeern aus zu grusscr Zuversicht eingeschlum- 
mert sei, so dass der Neid seiner Nebenbuhler nicht immer Mühe 
hatte, ihn auf die Seite zu schieben und muthlos zu machen. 
C. Macret stach seinen Tod des Leonardo da Vinci, und le 
Vasseur dieselbe Composition. Avril brachte das Gemälde mit dem 
Studium, welches die Zeit aufhalten will, in Kupfer. 
I 
Menagßot, Bübcrt; Maler und Raclirer, angeblich ein Engländer, 
und glaublielm der Vater des Obigen, der sich in London nieder- 
liess, wo auch F. W. Mönageot geboren wurde. Er malte einige 
Aussichten der Insel YVight, die unter J. BuydelPs Namen gesto- 
chen sind. Er selbst stach etliche Blätter: 
The Tfirgin lßlary, Infant Jesuß, and Elizabeth, 
Reni. Punlitirt und roth gedruckt, qu. fol. 
Eine heil. Familie, nach Correggio, fol. 
nach 
illenager, Jean Frangois Julien, Architekt, wurde 1783 in Pa- 
ris geboren und von de la Gardette in seiner Kunst unterrichtet. 
Im Jahre 1800 erhielt er den ersten Preis des Instituts fiir einen 
Plan zu einer Natiunalschule der Künste, welche nach Menge-er's 
Angabe eine riesenhafte Ausdehnung erhalten hätte. Im siebenten 
Hefte von Detournelleß Grancl prix d'Architecture ist dieser Plan 
abgebildet, und kleiner umrissen in Landolfs Annales I. 65. Nach- 
dem lYIennger den ersten Preis erhalten hatte, begab er sich nach 
Rom, und da nun' fegti te er für die Akademie eine Zeichnung, 
in welcher er den Tanne? des Antonin und der Faustiixa muthrnass- 
lieh herstellte. Nach seiner Rückkehr wurden ihm verschiedene 
Aufträge zu Theil, zuletzt wurde er auch Mitglied der Jury der 
1a. Schule der Architektur. Er machte die Zeichnung zum Picdc- 
stal, auf welchem die Statue Ludwig XIII. sich befindet, und 
dann zu den vier Fontainen des Place royale. Die nach seiner 
Angabe errichtete Fontaine St. Sulpice existirt nicht mehr. 
ltrlönager bildet auch Schiilcr. 
MGIIHIIPPOS, ein griechischer Architekt, der in Athen lebte, und 
wie es scheint, im Ansehen. zXriobarzänes II. von Cappadocien 
liess durch ihn und M. Stallius das Ol. 175 5 von Aristion verbrannte 
Ocleion des Perikles erneuern. 
nlenandera  Lwlus! ein griechischer Goldschmied, dessen Le- 
benszeit nicht gcnau_' zu bestimmen ist. E111 Meuander schrieb 
auch über die Toreutlk. 
IuenandrO, Vicente, ein spanischer Glasmaler des 16. Jahrhun- 
derts. Er genoss m Sevilla Ruhm, da sich in seinen Arbeiten Cor- 
rektheit der Zeichnung und schöner Farbenschmelzh offenbarte. 
Menant, P., Iiupferstecher und_ Zeichner, äßr um 
arbeitete. Seine Lebensverhäluusse smd unbekannt. 
hen wir:  
Naglefs Künstler-Lax. IX- B41. 
1716 zu Paris 
Von ihm hu- 
T
        

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