Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Lodge - Megen
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1748893
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1749913
Lubersac. 
Lublinsky , 
Martin Anton; 
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dieses eine Landschaft, wo clrei Philosophen unter einem Baume 
sitzen etc. Seine Zeichnungen sind mit chinesischer Tinte und in 
Bister behandelt. Denn hat man von ihm: 
Ö heroische,Landschaften mit Monurnenten, Ruinen, Men- 
schen und Thieren staPfii-t, und geistreich raxlirt. Einige 
sind mit den Initialen seines Namens, andere mit dem vol- 
len Namen (Lubienislsy) bezeichnet. Im ersten Abdrucke ha- 
M ben sie Leopoldisikidresse nicht.   
Lubersac, Miniaturmalerx, 
IIambux-g lebte. 
der 
Zll 
Anfang 
IIXISGIS 
Jahrhunderts 
in 
Lubersac , Gräfin 
lVllle. Basseport. 
VOII g 
ätzIte 
einigä 
Blätt-er 
mit 
Vögeln, 
nach 
Lubin, JAROb, Zeichner unEl Kupferstecher, würde 1657 zu Paris 
geb" und seinem Style nach zu urtheilen, könnte er G. Edelinlfs 
Schüler gewesen seyn. Sein Todesjahr ist unbekannt; im Jahre 1694 
war er noch thiitig. In Perraulüs Werk: Hommes illustres de 
France, sind 58 Jiilclnisse von ihm. 
1) .Die. Grablegung des Herrn, nach E. Le Sueur, fol. 
2) Ch. le Brun, nach demselben, fol. 
5) J. Cailot, "nach Callot, 4.  
4) Franz Adhemar den Monteil, fol. ,  
5) Der berühmte Turenne, nach Ph. von Champaigne, 4. 
6) Pierre Jannin, nach Nanteil, h]. Oval mit Wappen. 
7) Henri de Lorrain, Comte de Grignan etc., grosses Oval mit 
.Wappen, nach_N. Largilliere. 
8) Jean Pierre Camus, Bischof, fol. 
9) Papire Massen, fol. 
10) Pierre Corneille, fol.   
11) Olivier Patru, fol. 
12) Pierre Seguier Chancelier de France, kl. fol.  
I3) Der Minister Cnlbert, fol. 
Lublinsky, Martin Anton, Maler, wurde um 1645 zu Leschnitz 
in Schlesien geboren und von C. Skreta in der Kunst unterrichtet. 
Diese übte er jedoch nur als.Dilettant, denn- er. war regulirter 
Chorherr zu Ohnütz, und da starb er 1690 als Dechant des Stifts 
Allerheiligen.   _     
Dieser Iiunstliebhaber muss-mit Auszeichnung genannt werden, 
wie die zahlreichen Gemälde beweisen, die sich von seiner Hand 
finden. In der Collegiatlsirchc zu Olmiitz sind Fresken von ihm, 
und dann finden sich auch viele Altarblätter von ihm: in den Hir- 
chen zu Olmiitz, im Schlosse zu Iireinsier etc. Dlabacz nennt 
mehrere solcher Gemälde. Dann zeichnete er auch mehrere Thesen. 
Jene des Freiherrn von Brandenstein , auf welcher die Kreise Böh- 
mens unter weiblichen Gestalten vorgestellt sind, hat M. Hüsell 
gestochen. Die These des F. A. Leitner stellt den Grafen von 
Schwarzenberg und seine Vorfahren dar, und diese hat B. Kiisell 
gestochen. Hainzelmann stach die These des Grafen von Thiirheim, 
worin Baiser Leopold als Aeneas, seine Gemahlin die Mutter des 
Aseanius, und Prinz Joseph den Ascanius vorstellen. Die These 
 des Baron von Frankenstein stellt den Kaiser Leopold und den 
Prinzen Jßsßph unter einem Holinungsbilde dar, und diese hat E- 
Hainzelmann gestochen. M. liiisell stach eine These mit dem heil. 
Bernhard, P. liilian jlene des A- Boruwansky mit der heil. C3313-
        

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