Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Lodge - Megen
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1748893
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1749726
7G 
Lorthior. 
Lory 1 
Gabriel 
Georg. 
des 
eine Statue 
Preis. 
Amor. 
Seine 
des Friedens 
Statue 
erhielt 
den 
1808 
LÜTthlÜP; lVIedailleur zu Paris, dessen Lebensverhältnisse wir nicht 
kennen. Er war schon 1770 thätig und noch 1802, und somit durch- 
 lebte er die unruhvollste Zeit seines Landes. Im Jahre 1770 fer- 
tigte er eine Denkmiinze aufdie Vermählung des, Königs von Frank- 
reich, und an diese reihen sich wohl noch andere Medaillen an. 
Auch Siegel schnitt er, wie 1774 jenes der Marie Antuinette. Die 
Abbildung eines solchen Werkes ist im Tresor de numismatique et 
clyptique, Sceaux des ruis et des reines p. 21 Sup. zu sehen. Ueber- 
diess Iertigte er auch Basreliefs in Metall (tableaux en reliefsv), und 
ein solches von 1802 zeigt eine weibliche Figur, wie sie den Yfeil 
des Amor über dem Feuer eines Dreifusses verbrennt, zu grossem 
Leidwesen des Liebesgottes. Dieses Bild soll die Beue darstellen. 
Lßry, Gabnel  Georg, Vater und Sohn, Hupferstecher 
und Maler, zwei beruhnite Künstler aus dem Canton Bern, die 
olt _zu gleicheni Zwecke sich vereinigten, und daher in diesem 
Lexicon auch einen gemeinschaftlichen Artikel finden. Der Vater 
 22.172    Amme W Trüg- 
 .  e eedie colorirten Schweizerprospekte 
mit so grusscin Wohlgefallen aulgenoniiiien wurden, (lass nlelu-u-e 
Hniistler aiisschliesslich mit solchen Werken sich beschäftigten. Zu. 
diesen geliort auch Lory sen., und der Sohn fand an ihm Stütze 
und Vorbild. Der Vater atzte Landschaften und Ansichten, und 
nialte sie dann in Wasserfarben aus; auch Georg Lory ist ein treFf; 
licher _Aquare_llmaler,mund_ nicht rniiider in Oelmalerei erfahren. 
Lory 11111. zeichnete lu_r die malerischen Reisen, deren wir unten 
eryvalinen: und nach diesen schönen Jlquarellen wurden dann die 
Stiche gefertiget._ Die Werke dieser Iiunstler landenjollen Beifall, 
und ihr Piuliin in Darstellung der Schweizernatiir ist seit Jahren 
allgemein anerkannt. Anfänglich hielten sie sich zu Bern, dann 
um 1800 zu Hvrisau auf, wo die Walsefsche Iiunstanstalt zu An- 
fang unscrs Jahrhunderts. eine Sammlung russischer Prospekte be- 
kannt machte. und an dieser schonen Sammlung hatte auch Lory 
der Sohn Aiitheil. Er genoss daher schon 1804 den Ruf eines ta- 
lentvollen jungen I{ünstlers,_ und dieser steigerte sich in der Folge im- 
 iner lllttlil": Von Herisau gingen sie nach Neulehatel zu Osterwald, 
wo sie die beruhinte malerische Reise uber den Simplou heraus- 
geben. Der jüngere Lory unternahm mehrere Reisen; auch Italien 
besuchte er," und uberall fertigte er treffliche Zeichnungen in Aqua- 
rell, die grosstentheils im Suche vorliegen. 
Der Vater hat 1836 das Zeitliche ese riet; der Sohn aber, der 
Professor Inii-y in Neiifchatel, ist näch Ein voller Thätigkeit. Wir 
hätten gewünscht, die Verhältnisse dieser Künstler näher zu be- 
5 leuchten; allein es wurde uns nicht möglich, da wir selbst auf 
briefliclie Ellälllldlgüflg unbefriedigt aiisgingen. 
Von den Werken dieser Künstler kennen wir folgende; 
Zwei Saiiiimlungen geatzterr und colorirter Bliitter, von Lory 
gen. mit [äallttcäncbugd nelävefntller 11m 179:) herausgegeben. 
 o eine u er sin sein  er 2 
 1) La äallee du Lauterbrouiine avec la ehüte du StaiibaCh 1787- 
3) Le (jlacieninfcrieur de Grirrdelwald et le Mont Eiger 1788. 
Q) Sortie de lAar du lac de Brienz, 5.1789. Ä 
 4) Vue ile MontreuxiMontru) contre__le cliateau de Chillon. 
 Enuee de la Vallce de Chaiiiouni, mich Huber, 1790.
        

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