Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Lodge - Megen
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1748893
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1749593
Lorenzi , 
Gallo 
Griu s. 
Lorenzini, 
Giov. 
Ant. 
LÜTÜUZI; Lorenz, Hupfcrstecher von Volterra und Schüler von 
H. Cigna. Er war auch ein guter Zeichner, wie der l-iüustler 
durch Federzeiclmungen bewies. die er nach Gemälden der florenv 
tlnlS-Cllen Gallerie ausfiilirte. Arbeitete um 1750  ÖO- V01! Sei- 
nen Stichen erwähnen wir: 
i) Maria mit dem Kinde, welchem Johannes einen Vogel reicht, 
nach A. Carracci, gr. fol- 
2) Psyche mit Dolch und Lanze bei Amor, nach G. Manozzi, 
gr. fol. (Gallerie von Florenz). 
3) Facsimile einer Skizze von Giorgione, aus der Sammlung zu 
Berlin, fol. 
4) Landschaft nach Titian, fol. 
5) Halbe Figur einer jungen im Mantel geliiillten Frau, nach 
P. Veronese, gr. fol. (Gallerie Gerini). 
6) Gott Vater zwischen Adam und Eva unter dem Baume sitzend, 
schöne Composition nach F. Furino, gr. qu. ful. (Gallerie 
Gerini). 
7) Bauern und Zigeuner vor einem italienischen Wirthshause, 
reiche Cornposition nach 1VI. A. Cerquozzi, gr. qu. fol. Im 
ersten Drucke ohne Einfassungslinie. 
8) Ein italienischer Hirt mit der Flöte. nach A. Morinello, 
gr. fol. (Florent. Gall.) 
LOBGIIZI, Gallo GIUSBPPB, Maler zu Venedig, ein Künstler 
unsers Jahrhunderts. Er hat den Titel eines Professors der Ge- 
mälde-Restauration an der Akademie der erwähnten Stadt. 
Lorenzini, Giovanni Antonio, genannt Fra Antonio, Ma- 
ler und Radii-er wurde 1665 zu Bologna geboren und L._ Pasi- 
nelli ertheilte iliiri Unterricht iii der Malerei, die e; jedoch in der 
Folge mit der Kupferstecherknnst vertauschte. 
Als er einmal in S. Francesco zu Bologna ein Gemälde zeichnete, 
gefiel ihm das Leben der Mönche so sehr, dass er selbst _in den 
Orden trat, und daher ward ihm der Beiname Fra Antonio. Im 
Jahre 1740 starb er. 
Lorenzinfs frühere Blätter sind geistreich behandelt, snäter aber 
veränderte er seine Manier so sehr, dass die Blätter jener Z_eit 
den erstern gar nicht mehr gleichen. Seine Werke sind ziemlich 
zahlreich, und doch beschreibt Bartsch XIX. p: 412 nur 3 Blätter 
(1  8) von ihin;_ allein diese sind vielleicht seine bessern. Einige 
sind blos der Originale wegen zu achten.  
1) Die Auferstehung Christi: Santi de Tito Fiorentino etc" 1d. 
fol. 
2) Die heil. Jungfrau mit dem schlafenden Rinde, im Grunde 
Joseph, nach L. da Vinci, 4. l M  k" 
5) Der linabe Jesus in einer Glorie von Enge n aria usst 
ihm die Hand und Joseph hält ein offenes Bdch, nach Pa- 
sinellfs Bild in der, Carineliterkirche bei Bologna, ohne 
9 Lorenzini's Name, fol. 
4) Die heil. Jungfrau im Himmel, von Engelns getragen, naieh 
G. Reni, mit Dedication des M. A. de ignorini an 1' 
 Gräfin Constantia Gessi, lil. fol, 
5) Die heil. Jungfrau auf einer VVolke, von iwei Engeln 89' 
 ..tragen, zwei andere heben den Saum ihres Mßlllßllr nach 
G. Reni, l-il. fol.
        

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