Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Lodge - Megen
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1748893
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1749560
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Lordon , 
Pierre 
Lorenose. 
Järöme.  
Turkey zu sehen. Alles nach dem Leben und der perspec- 
tivae Jedermann vor Augen gestellt, jetzt aber zum ersten- 
mahl allen Iiunstliebenden Mahlern, Formschneideren, Ku- 
ferstechern, auch allen Hunstverständigen und derselben 
Eielühabern zu Ehren' und Gefallen an den 112g gegeben. 
Hamburg bei Michel Ilerirxg 1626, fol, Dieses ist jene Folge, 
die Heineclse im Artikel des Michael Coxis erwähnt, und 
wohl auch dieselbe, welche Bartsch erwähnt, doch mit dem 
Jahre 161g. Es sind dieses 125 (i) Blätter, die Lorch zwi- 
schen den Jahren 1570 und 1532 fertigte, welche aber erst 
nach seinem Tode erschienen. 
I l 
Lordon, Pwrre Jeröme, Historienmaler von Guadeloupe, be- 
suchte in Paris die polytechnische Schule, und seine Bildung zum 
Künstler verdankt er David und Prudhon. Im Jahre 1306 machte 
er sich durch ein Gemälde bekannt, larpicitö filiale de Cimon be- 
titelt; grösseren Ruf erwarb ihm aber 1808 seine Communion der 
Atala, da dieses Bild mit jenem des Girodet in Parallel gezogen 
wurde, obgleich Lordon jenem Meister nachsteht. Lordon's Ge- 
ml-ilde kam in die Gallerie Sommariva. Im Jahre 1810 malte er 
. ein g  7 Fuss grosses Bild der Befreiung des Cimon , welches nach 
' England kam, uxid zwei Jahre später sah man seinen Hylas, von 
Nymphen geraubt, im Museum zu Augers. Zu jener Zeit erschien 
auch seine Verstossung der Hager, ein Bild, das auch in Deutsch- 
lanrhgenannt wurde, und 1817 stellte er aus Auftrag des Ministe- 
riums der Polizei den Besuch der. Marie Antoinette in der Concier- 
gerie bildlich dar. Für St. Gervais malte er die Verkündigung Ma- 
riä, und für die Iiirehe zu Libourne den Evangelisten Markus, 
zwei grosse Bilder, von denen das letztere 1819 auch in deutschen 
Blättern als eliehtvolles, schön componirtes Gemälde geriihmt wurde. 
Im Museum zu Dijon ist der Tod der Semiramis, 1820 gemalt, 
und 1824 führte er für die Kirche des heil. Franciscus das Gemälde 
aus, welches den Heiligen vor dem Sultan in Aegypten vorstellt. 
Nach Marseille kam das Bild der Flucht des Herzogs von Mont- 
Pensier aus dem Fort St. Jean u. s. w. Lordon's Gemälde sind 
zahlreich, besonders gefielen seine kleineren Historien und Genre- 
bilder. Sie sind mit Geschmack und Leichtigkeit betianilelt, dann 
entbehren sie auch nicht der Wahrheit des Ausdruckes und der Grazie 
in Stellung und Gebehrde. Seine Färbung ist lebhaft, und in vie- 
len Bildern vermisst man auch ein wirksames Helldunlsel nicht. 
Lordon ist Professor an der latpolytechnischen Schule, und die 
Regierung wies ihm in der Sorbonne eine eigene Wohnung an. 
Noch 1850 war er in voller Thatigkeit. 
LOTÖOD, Jean Abel, Male;- zu Paris, bildete sich untenLeitung 
des Baron Gros und Lethierds zum Künstler, und seit 1827 bringt 
er Werke in die Salons. Dieses sind Hiätüfißll, Genvestiicke und 
Bildnisse. In Privatkapellen sind mehrere Heiligenbilder von sei- 
nex- Hand. Dann beschiiftiget er sich auch mit Zeichnungen zu 
Vignetten, und mit dem Privatunterrichte. 
LÜvenesey Qain Name", welchen mehrere Künstler auä Lothlringen 
in Italien erhielten, als; F. Spierre. C. de Baar; C. Gelee, C. 
Dlesliti," P. Voeiriot. y    
LOYGIIOSC, nennt Ticozzi 
 liügstl-Crv Le Lurraixu. 
in 
seinem 
Dizzionario 
degli 
artisti 
die
        

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