Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Lodge - Megen
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1748893
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1754735
Meeren , 
Egid 
der. 
Megan , 
571 
der Teufel weltliche Kleider vor-hält. Passdvanfs Nachrichten über 
die altniederländische Malerschule I. 1835.  
Im k. Museum zu Berlin sind zwei Bilder von ihm; die Heim- 
suchung Mariii und die Anbetung der Könige. Iiugler (Beschr. 
d. G-allerie S. 157) sagt. beide Gemälde seien in einer eigenthiim- 
lieh zarten, fast seidenartigen Weise gemalt, auch machen sich" 
schöne Linien der Gewandung, nach Art der würdigem Weise 
des Hubert van Eyck bemerklich, die Köpfe sind jedoch schwach 
und von manierirter Bildung. Interessant ist der landschaftliche 
Theil mit der zierlich gothischen Architektur auf der Heimsu- 
chung.  
Meeren, Egld Vüll dßf, ein niederländischer Maler, dessen 
Hnubracken evwähnt, ohne Zeitbestimmung. Er sagt, dass v. d. 
IYIeeren in Rom den Beinamen Voorwint trug. Dieser Künstler 
scheint dem 17. Jahrhunderte anzugehören. 
lllcerlicrk, Dirk van, Maler von Gouda, wurde um 1602 geho- 
ren. Seine Ausbildung erreichte er in Italien, und nachdein er 
fast alle Städte jenes Landes gesehen hatte, begab er sich nach 
Frankreich, wo ihn der Bischof von Nantes in seine Dienste nahm. 
Er verzierte dessen Pallas: und die Hauptkirche, und endlich kehrte 
er wieder in seine Heimath zurück, Wo er bald darauf in einem 
Iianale ertrank. Wann, sagt die Geschichte nicht. 
Meert, Peter, auch llleerte und Merten, M313, wurde zu 
Brüssel geboren. Seine Lebensverhältnisse laennt man nicht, doch 
rühmen ihn de Bie, Houbracken und Descamps als trefflichen Bild- 
nissmaler, und ersterer setzt ihn sogar dem van Dyek gleich. Im 
Geschmacke van Dyclfs malte er, aber bei A. cle Bie verdiente er 
wohl das grosse Lob hauptsächlich desswegen, weil er ihn gemalt 
hat. L. Vorstermann hat dieses Bildniss gestochen. Im k. Mu- 
seum zu Berlin ist indessen ein grosses, tüchtig und kräftig ge- 
maltes Bild eines Schiffslsapitäns mit seiner Frau, am Strande des 
Meeres sitzend. Der Kopf des Mannes ist von anziehendexn Cha- 
rakter. Dann malte Meert auch Genrestiicke mit Beifall, deren 
lVIarco Pitteri eines gestochen hat. 
Descamps lässt diesen Künstler 1618 geboren werden, allein auf 
einem seiner Bildnisse steht das Mouograinm und die Jahrzahl 
1621, so dass er nicht 1618 geboren werden konnte. Dieses Mo- 
nogramm ist indessen etwas zweifelhaft; der erste Buchstabe gleicht 
fast eher einem A, und keinem P. 
Meßrts, A- FTQU V31]: geborneSchilperoox-dt, maltBlumenstüclie, 
deren man auf den Imunstausstellungen in Gouda. einige sah. Sie 
gehört unserer Zeit an. _ 
Meester, Cornelius Bonaventura, S, vag 531m 
Megacles , 
s. Antiphilus. 
Megan, G. Eh, Landschaftsmaler und Iiupfershecher aus Brabant, 
Iiess sich in Wien nieder,_ wo er gegen das Ende des 17. Jahr- 
hunderts blühte. In Mannl1ch's Catalog def k. Gallerie in Schleiss- 
heim Ineisst es nach Sandvart, dass der Künstler 1669 nach Wien
        

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