Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Lodge - Megen
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1748893
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1754712
Meer, 
van 
der, 
Meer , 
Ni 
c! 
569 
Ein Ochse im Begriffe durch's Wasser zu gehen, liintenher 
zwei Scliaafe. H. 2 Z. g L., BP. 51. 1 L. 
Ein liegender Widder, hlöclsexid. H. 2 Z., Br. 2 71. 6 L. 
Zwei liegende junge Ochsen. Im Rande J. v. d. Meer de 
Junge. H. 2 Z., Br. 2 Z. 6 L. _ 
Dasselbe Blatt, oder zweiter Druck ohne Namen mit dop- 
peltem Einfassungsslrich und 5 Vögeln in der Luft, die Platte 
verkleinert, nur 5 Z. breit. Nach Ruyprecht neuere geist- 
lose Arbeit und Abdruck. 
Meer; B- Vül"! der, Maler, dessen Lebensverhältnisse unbekannt 
, sind. Wir finden seinen Namen in O. J. Rawerfs Verzeichniss der 
Gemälclesnmmlung des Conferenzrathes Buggc N0. 27g erwähnt. 
Da sind Gemälde von ihm gewesen , welche 'I'raul)en und Blumen 
in Gelässen vorstellen. Auf dem einen der Bilder sieht man aubh 
einen Papagey und ein Eichhorn auf dem Teppich. Diese beiden 
Stücke waren ursprünglich oval, sie wurden aber durch neueren 
Zusatz viereckig; genmcht, mit eben so vieler Kraft als Wahrheit. 
'Die Hälfte der Signatur ist iibermalt. Diese beiden Bilder hatte 
ehedem Bawert mit noch vier anderen desselben Meisters. Die 
 Gallerie Buggds wurde 1858 zerstreut. 
iueer: Jak-Üb W111 der: Maler von Utrecht, Zeitgenosse des äl- 
teren Johann van der Meer, wenn wir gerade nicht glauben wol- 
len, dass er gar mit jenem Eine Person ist. Descamlas lässt Jo- 
hanifs Unglück diesen Jakob trelfen, und Pilkington sagt, dass 
er unter van Drust und dann unter Carl Loth die lllalerei erlernt 
habe, und somit cliirfte es dieser Künstler gewesen seyn, der in 
Italien war, nicht Johann van der Meer sen., wie Fiorillo wissen 
will. C. Lotli hielt sich, wie bekannt, grösstenlheils in Italien 
auf. Jakob soll Histerien mit lebensgrossen Figuren und Bildnisse 
gemalt haben, was indessen auch v. d. Meer sen. zu malen ver- 
stand. 
lßießr, van der, der Jüngere, jener Künstler, 
nach dükrgensville erwähnt, ist mit Jan v. d. Meer 
Person.  
dessen Füssly 
de Junge Eine 
IWÜCT; Van dCT, Maler, der um 1695 zu Wien lebte, dessen Lc- 
bensverhiillnisse wir aber nicht kennen, wenn man zuletzt nieht 
gar glauben muss, dass er mit einem der vorhergehenden liünstler 
Eine Person sei. Uns indessen scheint er verschieden zu seyn, 
denn auch Hagedxxrn "sagt, dass ein v. d. Meer gegen Ende des 
17. Jahrhunderts in Wien gelebt habe. Dieser malte kleine Figu- 
ren und Jagclstiiclie. C. le Vasseur hat eine Vugel- und eine Wild- 
schwcinsjagd gestochen. 
"Mßer, NICOIUIJS Van dÜP, MalerfunclEKupFevstechcr, der im 17. 
Jahrhunderte zu Amsterdam geblüht haben soll, nach der Angabe 
im Winlalerschen Catalog. Da werden ihm folgende Blätter bei- 
ele t: 
g 3 Titelblatt zu J. Bnrneths Jacobs Zegen, nach A. Iloydyclc. 
2) 12 allegorische Vignetten, mit N. v. d. Meer inv. et fec. 
bezeichnet.  
Ob wohl nicht dieser Künstler mit dem folgenden Eine Person? 
Der folgende ist von Anxsterdam, dieser aber lebte im folgenden 
Jahrhundert. 
        

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