Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Lodge - Megen
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1748893
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1754680
566 
Meelie. 
Meer, 
Johann 
Villl 
der, 
S611- 
Meel-le, ein englischer Landschaftsmaler, der zu Anfang unsers Jahr- 
hunderts Beiläll genoss. Er fertigte mit H. Her  Porter verschie- 
dene Landschaften und auch historische Darstellungen. Beson- 
ders rühmte man eine Ansicht des alten Alexandriens mit dem 
Leuchtthurme und dem äusscren Hafen , eine Ansicht des jetzigen 
Alexanclriens, und Nelsdifs Sieg am Ausflusse des Nils. In diesem 
Bildewvaren aller brittischen Offiziere Bildnisse. 
Meel , Josias, 
I-Iistorien. 
Mal er 
Zll 
Elbingen, 
blühte 
um 
1645- 
Er 
malte 
Meel , 
Jan: 
Meelbergcr, Conrad, Bildnissmaler, der um 1645 blühte. Et- 
liche seiner Bildnisse wurden estochen, wie jenes des Pinzen 
Friedrich Achilles von Würtemierg von J. Aubelin und J. van 
Heyden. 
Meßle, Matthäus, ein niederländischer Maler, wurde 1664 ge- 
boren, und nachdem er im Haag die Anfangsgründe der Kunst 
erlernt hatte, begab er sich nach London, wo P. Lely seine wei- 
tere Ausbildung leitete. Er blieb mehrere Jahre in England, ging 
aber dann in sein Vaterland zurück, und lebte da auf einem ange- 
sehenen Fusse, da ihn eine reiche Heiralh nach einiger Zeit in 
ein glänzendes Verhältniss setzte. Jetzt malte er wenig mehr, und 
starb als Direktor der Akademie im IIaag 1714.  lVIeele malte mit 
gutem Erfolge Bildnisse. Sie sind mit J. M. bezeichnet. 
Meelkenen. Israel van, nennt Bagan 
will indessen diese beiden Künstler 
keine Gründe an. 
den J. van Meckenen. Er 
unterscheiden, gibt aber 
Meer, JÜhimn Van der, 8911-, Maler, wurde nach Hon- 
braehen zu Schoonhoven geboren, und zwar 1628, wie D'Argens- 
ville wissen will, was indessen nicht weit gefehlt seyn kann. Dass 
der Künstler vor: Schoonhoven stamme , wird in der "Geschiedenis 
der vadcrlandsche Schilderlnlnst door R. van Eynden and A. van 
der Willigen I. 454" aus Familiennaehrichten widersprochen, da 
diesen zufolge seine Eltern und Voreltern von Ptutterclam waren. 
Seinen Lehrer nennt Houbracken nicht, doch kennt man den äl- 
tern van der Meer als trelflichen Künstler, der auch in sehr guten 
Vermögensumstäxiden war, so dass er einmal von D. de Heem um 
200:) fl. ein Gemälde kaufte. Dieses Gemälde war nach einiger 
Zeit sein einziger Schatz, denn im Jahre 1672 verlor er in Utrecht 
beim Einfälle der Franzosen all' seine Habe, und dasyGemiilde 
schenkte er dann dem Prinzen von Oranien, der ihm dafür eine 
Bedienstung ertheilte" Im Jahre 1661 war er Dekan der Maler- 
gilde, als aber die Regierung an den Prinzen von Oranien kam, 
wurde er 1674 Rath, und als solcher blieb er bis 1682 bei der 
Regierung, zu welcher Zeit er ein anderes Amt erhielt. Er war 
auch Regent des Ambachtskinderhuis zu Utrecht, und als solcher 
 wollte er sein Gediichtniss durch ein Regentenstiicls verewigen, in 
welchem er alle Mitrcgenten und sich selbst in Lebensgrösse ab- 
bildete, alle in der Lage der Berathung. Dieses Gemälde wurde 
mit Bewunderung betrachtet, doch wissen wir nicht, ob es noch 
vorhanden. Sein von ihm selbst gemaltes, lebensgrosses Bildniss 
ist im Besitze seiner Geschlechtsverwandten. So erzählen die cr-
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.