Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Lodge - Megen
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1748893
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1754618
Israel van. 
Meckenen, 
559 
E55 ist eine Copie nach dem Meister mit der Heuschrecke 
(a la sauterelle). Auch Dürer hat diesen Gegenstand gesto- 
chen, ein unter dem Namen der heil. Jungfrau mit dem Pa- 
pillon bekanntes Blatt, denn das Insekt auf dem Blatte 
ist ein Schmetterling, so dass man nicht mit Heinecke: La 
vierge ä la sauterelle, sondern La vierge au papillon sagen 
sollte. Marc Anton hat Diirer's Blatt copirt und das Zei- 
chen des letzteren hinzugesetzt. Auch ein Ungenannter 
hat das Blatt copirt. ' 
242) Die heil. Jungfrau mit dem Iiincle in den Armen stehend. 
Oben stehen die Buchstaben I. M. H. 4 Z- 4 h. Br- 2 Z. 7 L. 
245) Die heil. Jungfrau mit langen Haaren und die Iirone auf 
dem Kopfe, sitzt auf dem Throne. Sie hält das Iiind mit 
der Rechten und den Scepter in der anderen. Unten steht 
ein gothisches M. H. 7 Z. 10 L., Br. 5 Z. 5 L. 
244) Die gekrönte heil. Jungfrau auf demHalbmonde, hält das 
Iiind in den, Armen, in einem Flainmeiimeere. Der Grund 
ist weiss. Mit I. V. M. bezeichnet. H. 4 Z., Br. 2 Z. g L. 
.245) Die gekrönte heil. Jungfrau auf dem Halbmoude von vier 
gngeln unterstützt. Bezeichnet: Israhel V. M. H. 10 Z., 
Ar. 7 Z. 
246) Die gekrönte heil. Jungfrau mit dem Iiinde drückt Milch 
aus ihrer Brust. Auf der einen Seite ist ein Bischof, auf 
der andern St. Catliarina. Im Grunde eine Art Capelle. 
In der Mitte unten I. V. M.   
247) Die heil. Jungfrau mit dein in ihren Mantel gehiillten Je- 
suskinde. In gleicher Proportion mit N0. 141, ClßSSen Pen- 
dant es ist. 
248) Johann Baptist deutet mit der Linken auf das Lamm, wel- 
ches er mit der Rechten trägt. Mit J. V. M. bezeichnet. 
   
249) Die heil. Veronica mit dem Schweisstuehe, und Jesus im 
Oelgarten, zwei kleine Bilder auf einem Blatte. Unten 
steht: Israhel. S. auch 317. 
250) St. Hieronymus hinter einer Tafel in das Buche schreibend. 
Mit J. V. M. bezeichnet, aber nicht von Israel, Sondern 
Copie nach Dürer von einem modernen Künstler. Heinecke 
sagt selbst, das Blatt gehöre nicht dem Israel an, setzt es 
aber unter die Stiche desselben.  
251) St. Theophisl und St. Eustach, zwei kleine Flguren auf 
einer Platte. Unter der ersten steht der Buchstabe I., unter 
der andern M. 1-1. lt Z. 2 L., Br. 5 Z. 1   
252) Ein Wappenschild mit den Marterinstrumenten, auf der 
einen Seite ist der Erlöser, auf der anderen Maria und die 
Symbole der Evangelisten, vorn ist ein Lamm. Eines der 
schlechtesten Blätter des Iiiinstlers, unten mit dem Namen 
Israel bezeichnet. H. Ö Z. 2 L., Br. 4 Z. [t L. Ein Ano- 
nyinus hat dieses Blatt copirt, N0. 88 des Werkes des Mei- 
sters vun 1466"    
255) Drei Todtenköpfe unter einer gothischen Wölbung von  
namenten. Im Rande steht: Gloria quid viteearo  omni- 
hus una. Unten in derJVlitte das Zeichen I. M. H. 5 Z., 
Br. 6 Z. 2 L. Sehr selten;_in1 _Catnl0ge _Cerr0ni detaillirt, 
25h) Die Dame links an der 'l'afcl sitzend, mit der Harte in der 
Linken, wie sie dem gegenüber sitzenden Mann walirzusa- 
gen scheint zu seinem eigenen Erstaunen. Inder Mitte im. 
ten sind die Buchstaben I. V. M. H. 6 Z., Br.  Z. Aeus.
        

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