Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Lodge - Megen
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1748893
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1754608
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Meckenen , 
Israel 
 Figuren zwei Cardiniile, von welchen der "eine die Tiara, 
der andere den Stab trägt. Die Wand ist mit den Passions- 
werkzeugen geziert, und vorn in der Mitte stützt eine Säule 
das Gewölbe der Kirche. Im Rande steht: Quicunque co- 
ram hac fugura devote flexis genibus dixcrit V pater meus 
et V ave maria, hahebit a St. Gregorio XXX annos indul- 
gentiarum etc. H. 7 Z„ der Band 6 L., Br. 5 Z. 5 L. 
229) St. Hubert vor dem Hirsche mit dem Crucifixe. H. 5 Z. 
6 L., Br. 2 Z. 5 L. 
230) St. Johann der Täufer deutet auf das auf dem Buche ru- 
hende Lamm, Landschaft mit einer Stadt in der Ferne. 
Ueber dem Heiligenist eine Bandrolle mit der Schrift: Ecce 
agnus dei qui tollit pca mundi. H. 5 Z. I6 L., Br. 2 Z. 
5 L. Copie nach dem Meister von 1466. Im Original ist 
keine Bandrolle. 
251) St. Johann auf Pathmos, sein Evangelium schreibend, rich- 
tet den Blick nach der heil. Jungfrau auf Wolken. Der Mit- 
telgrund ist felsig; am Fusse des höhern Ilerges ist eine 
Hirschkuh und auf den Felsenspitzen sieht man vier grosse 
Vögel. In der Ferne ist eine Stadt. H. 6 Z. 8 L., Br. 
5 Z. 2 L. 
252) St. Anna hält die heil. Jungfrau, und dieser das Jesuskind 
in den Armen. Oben steht: Sancta Anna. Jhesus. Maria. 
n. 4 z. 4L.,  2 2.1 L. 
235) St. Barbara mit dem Buche in der Linken. Rechts sieht 
man einen Thurm und den Belch mit der Hostie. Oben 
steht mit gothischen Buchstaben: Sancta Barbara. H. 4 Z. 
6 L., Br. 2 Z. 8 L. 
234) St. Catharina mit dem offenen Buche in der Linken, und 
 das Schwert in der Rechten. Oben steht in gothischen Cha- 
 rakteren: Sancta Katharina. H. 4 Z. 6 L., Br. 2 Z. 8 L. 
255) St. Maria Magdalena mit der Salbenbiichse. Oben links 
Maria, rechts: Magdalena. H. 4 Z. 7 L., Br. 2 Z. 8 L. : 
256) Der Narr. Oben im Blatte eine Bandrolle. H. 4 Z. 6 L., 
Br. 2 Z. 8 L.    
Anhang von Blättern Israel's, deren Heinecke noch er- 
 wähnt, die aber Bartsch nur im Anhange gibt, weil er 
sie selbst nicht sehen konnte. Dieses Vcrzeichniss geben 
wir hier Jnit etlichen Zusätzen, namentlich bei No. 255, 
254 und 2Ö0. 
237) Die Verkündigung Mariä; letztere vor dem Betschemel 
und der Engel schwebt mit einer ßandrollc im Zimmer. Auf 
dieser steht: AVE GBA. H. 5  ßr. (1. Z. 5 L. 
238) "Die Taufe Christi. in viereckiger Form, mit I. M. bezeich- 
net. Copie nach Schongauer. 
259) Das Pfingstfest. Die Sendung des heil. Geistes geht in einer 
gothischen Halle vor. Oben bezeichnet: M. Israel. I-l. 6 Z. 
5 L., Brf 4 Z. 7 L. Nach Ottley (Hist. of Engraving Il. 
600) ist dies eine Copie nach dem Meister von 1406 N0. 27. 
Im k. Museum zu London ist ein solches Blatt. 
240) Die Steinigung des heiLStephzui, eines der geringeren Blüt- 
ter des Meisters, mit I. M. bezeichnet. H. 5 Z. 7 L., Br. 
 7 Z. 4 L. 
241) Die heil. Jungfrau mit denrßinde, in langen Iileidern in 
 einem Hausraume sitzend; Joseph schläft. Rechts unten ist 
eine kleine Heuschrecke. lYIit Israhel V. N1. bezeichnet. 
Heinecke behauptet mit Recht die Existenz dieses Blattes.
        

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