Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Lodge - Megen
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1748893
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1749516
Lopez, 
D. 
lego 
LOPQZ: 
Diego. 
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und durch eifriges Studium kam er nach und nach zu grossem 
Ansehen. Anfänglich leistete er dem Carducho bei seinen Arbei- 
ten hülfreiche Hand, doch lieferte er auch in eigenen GernäldenTreif- 
liebes, besonders in Fresco. Philiyp III. ernannte ihn zum Hof- 
maler, und dieser Fürst trug ihm auf, im Parclo einige Zimmer 
mit Gemälden aus dem Leben CarPs V. zu verzieren. Sein Todes- 
gahr ist unbekannt; doch weiss man, dass er 1759 zu Madrid noch 
ebte. 
F. Lupez hat für das erwähnte Buch des V. Carducho einige Blät- 
ter radirt, und diese zeichnen sich vor jenen des Fernandez durch 
freie und malerische Behandlung aus. Sie bestehen in Allegorien 
auf die Malerei, und Banderole besagen den Inhalt. Die Blätter 
mit folgenden Insehriften gehören sein: 
1) In vanum laboravervnt: frvß Lopß. f. bezeichnet, wie die fol- 
genden. 
2) Ars magna natvrae renovat omnia. . 
3) Vt ars natvram vt pictvra devm. 
4) Ipsi fecit nos et non ipsi nos. 
Dieses Blatt ist eines der schönsten des Künstlers. Es 
stellt den heil. Lucas vor, wie er die heil. Jungfrau malt. 
5) C. Liberalivm lux artiv. excelsa.  
Höhe dieser Blätter: 6 Z. 6 L., Br. 5 Z. 3 L. 
LOPGZ, DlegO, Maler, wurfle um 1470 in Spanien geboren, und 
A. Rincon zu Toleclo unterrichtete ihn in der Kunst. Im Jahre 
1508 malte er für das Capitel der Cathedrale von '.l'oledo einige 
Bilder, und 1519 malt: er. mit A. Sanchez im Theater zu Alcala 
cli Henares. Sein Bestes sind einige Bilder, welche er in früherer 
Zeit für die Cathedrale in Toledo malte, und diese beurkunden 
ihn als einen der besseren Meister des gothischen Styls. 
LOPBZ, GlIrISIObZ-l], Maler von Sevilla, der in der ersten Hälfte 
 des 13. Jahrhunderts lebte. Er malte eine Menge von Heiligenbil- 
dem, die nach Indien kamen, das Beste aber, was er lieferte, ist 
in der Allerheiligenkirche in Sevilla, aber auch dieses zeigt nur 
einen Praktiker, dem es um Richtigkeit der Zeichnung nicht zu 
thun war. 
LÜPCZ, JOSGf, Maler, der in der ersten Hälfte des i'll. Jahrhun- 
derts (um 1626) in Spanien lebte. Er scheint nicht von Bedeutung 
gewesen zu seyn. 
Ein gleichnamigen Künstler war in derselben Hälfte des Jahrhun- 
derts Schüler von lVlurillo, den er in seinen Werken nachahmte. 
Diese bestehen grösstentheils in Iiirchenbildern. 
LOPBZ, Peter, ein spanischer Maler aus der Schule des Greco, 
und ein Iiiinstler von Bedeutung. Im Jahre 1608 malte er für die 
Trinitarier in Toledo ein trelfliches Bild der Anbetung der Könige, 
doch ist dieses nicht sein einziges Bild. 
LQPEZ: Diego, Maler, genannt el Mudo, der Taubstumme, von 
welchem bekannt ist, dass er in der Eremitage der Madonna del 
Prado bei Talavern de la Reyna verschiedene Bilder hinterlassen 
habe. Fiorillo setzt seine Lebenszeit in die erste Hälfte des_ 18. 
Jahrhunderts, Ticozzi in jene des 16., wohl ein Irrthum, weil er 
Ihn mit Navarette el Mudo zusammenstelltt 
Naglcfs Iiünstler-Lex. VIII. Bd. 4
        

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