Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Lodge - Megen
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1748893
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1754293
Mazzu oli , 
Annibale, 
qm 
Jakob 
Meclmu , 
XViIhclxn. 
527 
gtarb er. Westerhout stach nach ihm das Grabmal Clemens X., 
und S. Bartoli eine These. 
Es gibt auch einen jüngem Giuseppe Mazzuoli, der eben- 
falls Bildhauer war, aber wenig bekannt zu seyn scheint. 
Mazzuoli, Annibale, Maler von Siena, Bruder des obigen älteren 
Joseph Mazzuuli, wird von Lanzi ein leidenschaftlicher, nicht sehr 
verdienter Frescofnaler genannt, der aber damals in Siena am mei- 
sten beschäftiget war. Von Sicna begab er sich nach Rom, und 
174.3 starb er. 
obigen. 
IÜQZZUOH, AgOStiUO, Edelsteinschneidezf, der Bruder des 
arbeitete in der ersten Hälfte des vorigen Jahrhunderts. 
Mazzuoli, Bartolo und Dionisio, Bildhauer zu Siena, arhei- 
tete daselbst in der erstem Zeit des 18. Jahrhunderts, besonders 
für Kirchen. Auch der jüngere Giusepge Mazzuoli, dessen wir 
im Artikel des älteren erwähnt haben, le te in dieser Zeit. 
Mazzuoli, GiO. JIiCOPO, Maler, der um 1565 zu Florenz ar- 
beitete. Seiner wird in den Lettere sulla pittura erwähnt, ohne 
Angabe der Lebensverhä1tnisse._ 
Mazzuoli, Tommaso, oder Maso di San Friano, s, Man. 
zuuli. 
M638, ein englischer Genrempler unser; Jahrhunderts, der in seinem 
Wüuterlande Ruf geniesst. Unter seinen Werken stach 1830 Lupton: 
The idle servant.  
MGQÖOWS, 30138111, Iiupferstecher, dessen Lebensverhältnisse wir 
nicht kennen. Er arbeitete schon zu Anfang unsers Jahrhun- 
derts, und wahrscheinlich ist er noch der Sfecher der Shakespeare- 
Gallcrie. Gestochen von ihm finden wlr 1m Cabinet Paignon Di- 
junval folgendes Blatt erwähnt: 
1) La fermetö du chevalier lllore, nach W. Hamiltqn. Es gibt 
Abdrücke in Bister und in Farben.  
2) Etliche Blätter zur Shakespeare-Gallery. Dnese noch von 
1857- 
5) Der Hirt im Ungevvitter, nach Wßßiall, 1803- 
lßieccharini , 
s. Beccafumi, 
Mechau, Jakob Vvllhelm, Maler und Radirer, geboren zu Leip- 
zig 1745, gestorben 1808- Sein Vater_,_ der Leipniger Rathsbuchhal- 
ter Mecheau, ertheilte ihm eine sorglänltlge Erziehung, aber schon 
frühe äusserte sich im Knaben die angebprne Neigung zur Iiunst. 
Die erste Anregung gab ihm der EllCallSlllißr B. Calau, dann em- 
pfahl ihn der Vater dem berühmten Oeser, der sichjop den Kriegs- 
Unruhen nach Leipzig flüchtete, und vjienn er bei diesem damals 
der Zerstreuung sich hingebenden llleister sonst nichts gewann, 
so gewiilmte er doch sein Auge an Ebenmaas der Gestalt und an 
Harmonie der Farbe, was er in den geschwollenen und bunt ge- 
färbteu Figuren seines nachmaligen Lehrers B. Rode in Berlin ver- 
misste. Es zog ihn daher die Zeichnungsart des Direktors le Sueur
        

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