Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Lodge - Megen
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1748893
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1754118
Mnzzoni, Cäsar Joseph.  Mazzuehelli, P. 
509 
1) Das Gnadenbild der heil. Jungfrau in der Hauptkirche zu 
Grossatu, welelues 1759 vom Capitel der St. Peterskirche 
in Rum gekrönt wurde. 
2) Die Froscmnalcreicn des R. Mengs in der Vaticana, 5 Blätter. 
5) Das Bildniss des Sc-nators Filippo Buonarotti für dessen Le- 
ben [Ylichcl Angela's. 
MBZZOUI, Cäsar JOSBph, Maler, wurde 1678 zu Bologna gebo- 
ren, und in derselben Stadt starb er 1763. Sein Meister war L. 
Pasinclli und auch J. dal Sole ertheilte ihm Unterricht. Auf solche 
VVeise wurde er ein Meister von Verdienst, sowohl in Oel als in 
Freseo. Man nennt ihn aber als einen Hiinstler, den das Glück 
wenig begünstigte.  
Bartsch P. gr. XIX. p. 452 kennt folgendes raclirte Blatt von sei- 
ner Hand.  
Das Bildniss des L. Pasinelli, Büste, fast en face, mit einer 
grossen Perücke. Oval mit der Inschrift; LORENZO PA- 
SINELLI. Unten rechtsi C. G. Mazzone fecc. H. 4 Z. 
[L L., Br. 5 Z._ 
MGZZOIII , SBbBStIHIIO, Maler von Florenz, wurde um 1615 gebo- 
ren, seine Iiunst erlernte er aber wahrscheinlich in Venedig, wo 
er sein ganzes Leben blieb. Er malte für öffentliche und Privat- 
gebäude, und erwarb sich grossen Beifall. Lanzi zählt ihn zu 
den sogenannten Naturalisten, und gesteht ilxm fast nur im Chiem- 
scuro Verdienst zu. Er ist manirirt, und in der (Jomposition zer- 
streut und unklar. Mazzoxmi übte auch die Architektur. Er fertigte 
die Zeichnungen zum Pallaste Lino; der in L. de Carlevarfs Samm- 
lung abgebildet ist. Starb um 1685. 
Mazzoni , 
Mazzuchelli. 
Mazzuchelli, PIGHO FIEIIICCSGO, Maler, genannt Morazzone, 
wurde 1571 zu Morazzone im Mailändischen geboren, und die Ro- 
vere sollen ihm Unterricht ertheilt habßn- Hierauf lebte er einige 
Jahre in Rom, und nachdem er daselbst in_ Anschauung guter Mu- 
ster Sinn und Hand gelsräftiget, Wie LaUY-l Sagt, kehrte 61' 111 Sei- 
ner mailändisehezi Schule zurück, wo er lehrte und seinen ersten 
Styl ohne Vergleich verbesserte. Nach Lanzi braucht man nur an 
die Erscheinung, ein Frescobild in einer Capelle zu St. Silvestro 
in eapite, zu denken  das keine Schönheit als die Farbe hat; und 
an die andere Erscheinung zu St. Antonio Abbate in ltlailand, die 
von einem ganz anderen Meister zu seyn scheint, so gute Zeich- 
 nung. Wirkung, venediger Iileiderpraehthat sie. Er soll viel nach 
Titian und Paolo studirt haben. Die Exigel mit den langen Ar- 
men und Beinen hat er aber nicht glücklich dem Tintoretto abge- 
sehen. Lanzi fand, dass Morazzonds Geist nicht für des Zarte, 
sondern für das Harte und-Grossart-ige geeignet gewesen ist, wie 
der heil. Michael, der die bösen Engel besiegt, in St. Giovanni 
zu Coino, und die Capelle der Geiselung zu Varese beweisen. Im 
Jahre 1626 ward er nach Piacenza geladen, die grusse Cuppel der 
Ilaupthirehe zu malen, welche Arbeit er, vom Tode überrascht, 
fast unberührt dem Gucrcino hinterliess. Er hatte nur zwei Pro. 
pheten gemalt, die aber hier von den Figuren seines Nachfolgers 
verdunkelt werden. Morazzone arbeitete für Galleriexl, wie für
        

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