Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Lodge - Megen
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1748893
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1753907
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Iguaz. 
Bla yCT , 
Ma yer , 
Johann 
Friedrich.- 
5) Das Marienbild, welches zu Lodenicz bei Pürlitz in Mäh- 
 ren verehrt wird, F. A. Muyer sculpsit. 1801. 
Ißüyßf, Ignaz, Maler zu Brünn in der ersten Hälfte des vorigen 
Jahrhunderts, aus Grätz in Steiermark gebiirtig. Er malte Histo- 
rien in O01 für Kirchen und Priirate, ziemlich gute Bilder, so dass 
seine Freunde bedauerten, dass der liiinsller Rom nicht habe be- 
suchen können. Er starb zu Briinn. 
Mayer, Georg, Bildhauer zu 30:19,1, 4er im 17. Jahrhunderte lebte. 
Er fertigte Statuen und anderes für Iilrchen und Klöster. 
Er hatte auch einen Bruder, der Bildhauer war. 
Mayer oder Illayr, Bllpfeßht; Maler von Schwaz, ein mittel- 
miissiger Künstler, obgleich er zu seiner Ausbildung Italien be- 
suclit hatte. Er copirte grösstentlieils, und zuletzt vertauschtc er 
die Malerei mit der Fzxssarbeit. Starb zu Innsbruck um 1740. 
"Er war der erste Meister des F. A. Leitensturfer. 
Iliälyßr, CÜPISTLOPh, llTaler und Sohn des Ohigen, übertraf zwar 
den lfatcr, erhob sich aber doch nicht über die lllittelmässigkeit. Er 
malte Faqailen von Häusern und Iiirclien in Fresko. Im Kreuz- 
gange der Franziskaner zu Hall malte er das Leben des heil. Franz 
von Assisi. Die Figuren seiner Bilder sind kurz und stuclsig, und 
er selbst hatte den Beinamen Stoclxixlger. 
Mayer oder Mayr, Christoph Anton, Iiupferstecher, der um 
1755 in Tirol lebte, wie es scheint. In der Hoschnmnifschen Iiu- 
pferstichsammlung zu Innsbruck sind von ihm vier kleine Blätter 
für Gebethücher von 1755. 
Mayer, JOSOPh, Formschneider, lernte bei Heller zu Jena, kam 
dann nach Hamburg und zuletzt nach Berlin, wo er von 1705 
bis 71 lebte. Er fertigte grüsstentheils Vignetten, die er mit sei- 
nem abgehürzten Namen May. bezeichnete. 
Mayer, Johann Fneclmeh oder Franz, Maler und Badirer, 
wurde um 1740 zu lYIannheim geboren, und nachdem er im Va- 
terlande die Anfangsgründe der Iiunst erlernt hatte, begab er sich 
nach Paris, wo er mehrere Jahre verweilte. Er malte Landschaf- 
ten und Genrestücke. deren in Paris etliche gestochen wurden; 
von Delaunay: La chute dangereuse, von Guttenberg: La troupe am- 
bulante und Nanette effrayc, von V. Vangelisti: L'abbreuvoir et 
le berger Sicilien, von D'Nce: La danse des ours. Starb um 1805. 
Von ihm selbst raclirt sind folgende [deine Blätter: 
1) Le saut de Burzelbaum, nach Iiubel. J. F. Mayer sc. 
2) La nouvelle troupe de danseurs, nach demselben. 
Iräayßr, Johann Frledmch: Emaihnaler zu Dresden, ein zu sei- 
ner Zeit berühmter Iiiinstler. Er malte Bildnisse in Email, und 
dann machte er Versuche auf Glas und Purzellain zu malen, aber 
selbst diese geringen Leistungen galten damals viel. Bei der Hul- 
digung überreichte er August II. einen gläsernen Pokal mit lichten 
Granaten, und goldenmillirten allegorischen Devisen. Der Künstler 
hatte den Titel eines Elof-Engailmalers, und starb 2752 im 70. Jahre.
        

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