Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Lodge - Megen
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1748893
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1753545
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lYIalthias  
Bro derus. 
Blnttioli 
etc. 
1828 erhielt er den grossen Preis der Sculptur mit dem Relief, 
welches Penelope vorstellt, wie sie von Ikarius Abschied nimmt. 
Preisbcwerber war auch Ernst Rietschl, dessen Arbeit noch preis- 
würdiger erkannt wurde; allein letzterer ist ein Ausländer, und 
somit konnte er den Preis nicht gewinnen, der demnach unserm 
Biinstler zufiel. Hierauf begab sich Matthiii als Pensionär der k. 
Preussischen Akademie nach Rom, um daselbst seine Bilclunv zu 
vollenden, und wir haben jetzt schon mehrere Bildwerlse, wglche 
seine Reife verkünden. In Rum fertigte er 18.32 die Statue eine: 
bogenschxiitzeuden Jünglinge, und 1854 eine Gruppe mit lebens- 
grussen Figuren, 'l'husnelda vorstellend, wie sie den Hermann be- 
kränzt. Andere, etwas friihc-re Werke sind: Die Statue einer 
Schnilterin; das Relief zweier Krieger, von der Ankunft eines Lö- 
wen überrascht; der heil. Georg zu Pferde, Gypsmoclell. Im Jahre 
1856 Vollendete er in Rom das Gypsmodell zu Schillers Monu- 
ment. 
Matthias , 
Broderus , 
Mathiesen. 
Biatthieu , 
s. Mathieu. 
Mama, de, Maler zu Neapel, ein Künstler unsers Jahrhunderts, 
der ausgezeichnetes Lob geniesst. Man rühmt inseinen Gernäldgn 
die Correlstheit der Zeichnung, die Wahrheit der Darstellung, die 
schöne Anordnung und Gruppirung und den Glanz des Colorites. 
Ein solches Lob wurde ihm schon um 1824 zu Theil, und man 
glaubte, dass der damals noch junge Künstler alle Anlagen be- 
sitze, um ein grosser Maler zu werden. Die obigen Vorzüge er- 
kannte man damals in einem Gemälde, welches Periltles im Ate- 
lier des Phidias darstellt.  
Militlßlll, LOTEIIZ, ißildhauer, der in der ersten Hälfte des vori- 
gen Jahi-hiinderts_ arbeitete. Um 1754 lebte er in Wien) und da 
erklärte man ihn als den ersten, der daselhst einen grandiosen 
und ltiihnen Styl einfiilirte. Dieses sah man von seinen vier co- 
lossalen Gruppen, welche Arbeiten des l-lerlfules vorstellen und 
die Scliwibbugen der ehemaligen lteichslsannlei zieren. Sein Werk 
ist auch der Sieg lYIichaePs über den Satan in der Barnabitenlsirche 
zu Wien. In derBorromiiusliii-che daselbst arbeitete er mit Ma- 
der an den Spiralsäulen. 
Von Wien aus begab sich der Künstler nach Dresden, und da 
mm wmde er 1742 Inspektor über die antilson und modernen Sta- 
tuen, mit einem Gehalte von 560 Thlr. In der katholischen Kirche 
zu Dresden zierte er die Balustraclen mit grossen und kleinen Sta- 
tuen nach Torelli's Zeichnung, und für den BriiliPschen Pallast 
führte er vier andere aus, von tvelclien_tlie zwei Colnssalen de; 
Einganges die Wachsamkeit und die Wissenschaft, die an'der 
Treype Flora und Meleager vorstellen. Im Garten des Pallastes 
waren ebenfalls Statuen und Basreliels von lilattielli. 
Die Arbeiten dieses Künstlers galtenzu seiner Zeit für meister- 
haft; allein er ist manierirt und gezwungen in den Stellungen. 
Grosse Steinmasscn zu behandeln, war ihiu ein Leichtes. L. Zucchi  
hat 59 Blätter mit Statuen aus der katholischen Kirche gestochen. 
 Mattielli starb 17549, ohngefiihi- 50 Jahre alt. 
Mattioli oäer Matthiqlus, Ludoviqo, zelihclmebri und Kupfer- 
stccher. wurde 1062 zu Crcvaliore im Fürstenthume Masseraxlu ge-
        

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