Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Lodge - Megen
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1748893
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1753405
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Matßhieu , 
etc. - Mathissens, 
Gabriel 
Abrah. 
1'656 lebte er in Turin, und da wurde sein Abenärhahl fihristi i'm 
Speisesaal des Eremo geschätzt. Seine Lebensverhältnxsse kennt 
man nicht.    
Mathieu, Gabriel, auch Mathias und Mattey, Maler und 
Iiupfersteclrer, der in der ersten Hälfte des vorigen Jahrhunderts 
arbeitete. Seine Lebensverhältnisse kennen wir nicht, im Cablnel 
Paignon Dijonval No. 560 heiss; es aber, dass Mattey u1_n' 1750 
gelebt hahe. Er malte Bildnisse und radirte in Iiupfer, Wlr Den- 
nen aberfNo. 1 und 2 nur "muthmasslich als eigenhändige Radi- 
rungen, da sie den Namen des Stechers "nicht tragen.    
1) Das Bildniss des Erzherzogs Joseph von Oesterreich als Kind, 
ein Neger reicht ihm auf einem Iiissen die Zeichen der kai- 
serlichen Würde. J; A. Pfeife] exc., kl. fol.  
 2) Mariä von Polen, Königin von Frankreich und Navarra. 
Ein kleines Blatt in ovaler Einfassung und im ersten Drucke 
vor der Schrift.  
5) Ludwig XV., König von Frankreich, Halbfigur in ovaler 
 Einlässung. Ant. David pinx., Gabriel Mathieu Delin. et 
Incisih, kl.   
Mathieu, AUgIISI, Maler von Dijon, wurde 1809- geboren, und 
in seiner Vaterstadt, so wie später zu Paris, lag er den Kunststü- 
 dien ub. Von Paris aus reiste er nach Deutschland, um sein Porte- 
feuille zu bereichern, und im Jahre 1839 besuchte er auch Mün- 
chen, wo man auf dem Kunstvereine Proben seiner Geschicklich- 
keit-lsehen konnte. Er malt Landschaften und Architekturstiicke 
in Oel und Aquarell, lauter schätzbare Werke. Seine Formen 
sind correkt und rein, die Färbung erfreut das Auge. Seine Aqua- 
rellen, sind nicht minder trefflich. Er malte in Deutschland meh- 
rere architektonische Monumente, wie den Dom in Worms, das 
Innere des Regensburger Domes, den Dom in Prag, die Lorenz- 
lsirche in Nürnberg etc. 
Mathwu, Emma, Malerin zu Berlin, deren wir seit etlichen Jah- 
ren mit Ruhm erwähnt fanden. Sie malt Bildnisse und Genre- 
stücke, und dann fertiget sie: auch Zeichnungen mit bunten Stif- 
 ten und in schwarzer Kreide, Werke, die anf- den Bunstausstel- 
langen immer mit Beifall betrachtet wurden. Im Jahre 1336 rühmte 
  man das von ihr gemalte Bildniss des Ministers mliamptz. Ihre Bilder 
sind schön componirt und von blühender Färbung. Im Jahre 1838 
sah man auf der Berliner Hunstausstellung eine Iiindergruppe: die 
 Alle, ihr trauriges Schicksal erzählend; den kleinen Dieb, und 
mehrere Portraite in Oel. 
Mathwu, Anna Bosma, s. A. n. Liscewsky. 
Mathwh , L, s. L. Mienen. 
Mathis , 
s. AMathyS. 
Mathlssens: Abraham: Maler zu Antwerpen, der um 1650 --6O 
 blühte. Er machte sich als Landschaftsmaler einen rühmlichcn Na- 
men, und durch seine Historien erlangte er nicht geringeren Bei- 
fall. In der Barfüsserlsirche zu Antwerpen liegt der Iiüustler be- 
graben, und über seinem Grabmal sah Dcscamlms ein Gemälde von 
seiner Hand. Andere sind im Dume daselbst.
        

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