Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Lodge - Megen
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1748893
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1753222
420 
Mhsilriex- 
etc. 
_Matarann , 
Bartolomeo . 
rici II. 59) durchaus nicht. Er erklärt den Thurm als „la prima 
opera di-greca Architettura," das ihm viel bewunderungswiirrliger 
erscheint, als die „viziose forme gotiche," wie er sich ausdrückt. 
Er legt die Erfindung einzig dem Masuccio bei, nur die Festons 
und die Larven erklärt er als Michel Angela's Werls.-- Auch die 
Iiirche von S. Chiara, welche von einem ungeschickten Baumeister 
angefangen wurde, baute Masuccio aus, und die Kirche von S. 
Francesco, das Werk desselben Künstlers, rettetete er vom Ein- 
sturze. Er erbaute auch die Kirche S. Domenico Maggiore, und 
nach Cicognara soll er ebenfalls die von Masucciu I. angefangene 
Kirche S. Lorenzo zu Stande gebracht haben, mit dem bewunde- 
rungswiirdigen Bogen. Dieses gibt von der Hagen (Briefe etc. I. 
467) nicht zu, son ern dass ihm nur die Wiederherstellung gebiihre, 
da die Kirche durch ein Erdbeben gelitten hatte. Von Masuccio sind 
in S. Lorenzo auch Grabmäler: jenes von Carl, Ilerzoga von Du- 
razzo, der 1547 erdrosselt wurde; Robert's von Artois und das 
der jierzogin Johanna, die 1587 vergiftet wurde; jenes der Köni- 
gin Maria, Tochter HarPs III. 1574, und Ludwigs, des Sohnes 
von Robert. In S. Chiara ist das grosse und reiche Grabmal des 
Stifters, Robert IQ, und seines Sohnes Carl, mit einem Bildvverke, 
das Wolf und Schaaf, friedlich aus einer Quelle trinkend, zeigt. 
Robert starb 1542 und Carl schon 1528. 
Figuren von den beiden letzten Grabmälern sind bei Dhägincourt, 
Sculpt. XXX. 5 9, abgebildet, und Arehit. LIV. 1  21, LXIV. 
17 ist der Thurm und dessen Einzelnheitcn in Abbildung gegeben. 
Das ganze Grabmal s. Cicognara storia della scultura I. 40- Hier 
ist auch tab. 40, 55 das Grabmal der Maria abgebildet. 
MBSIIHB! Üder Mazürler, J- 10, Kupfgggqtgghcr, dessen Lebens- 
Verhältnisse wir nicht kennen. Man findet auf Radirungen seinen 
Namen eder die Buchstaben L. M„ und von seinen Werken kön- 
nen wir folgende bezeichnen: 
i) Landschaft mit einer Hütte am Wasser, über welches rechts 
die Brücke führt, im Vorgrunde sind zwei VWäschex-innen. 
 Rechts oben L. M. H. 3 Z. 11 L., Br. 5 Z. 1 L. 
2) Landschaft mit einer Hütte und mehreren Mauern links, vor 
deren Thiire ein Karren steht (L. NL), nach J. v. Ostade, 
gr. qu. fol.  
5) Landschaft mit einer Bäuerin rechts, die an einen Mann 
Aepfel verkauft (L.  nach D. Teniers,_ qu. fol. 
 Landschaft mit einer Iiirche beim Dorfe 1m Hintergrundß. 
weiter vorn spricht ein Mann mit einer Frau, L, M" D- 
T. pinx. (D. Teniers), 4. 
Masyn, M., s. M. Mouzyn. 
MMZOWSIQ, Maler! wurde 1800 in Galizien geboren, und die An- 
farfgsgrufxde der hungt erlernte er auf elcr k. h. Akademie in Wien- 
Spqter gmg er zu semer weitem Ausbxlduqg nach Rom, und vor 
mmgcn Jahren wurde er Professor der Zexchenkunst am Lyceum 
zu Lemberg. 
Maszowslsi malte Bildnisse. 
Matarana, Bartolomeo, Maler von Valenzia, arbeitete zu An- 
fang des 17. Jahrhunderts. 1m Cullegio Curpus Christi malte er 
mehrere Scenen aus dem Leben der Heiligen Vinccnz Martyr und
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.