Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Lodge - Megen
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1748893
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1753209
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Massy , 
Masucci . 
Agostino. 
und 1707 wurde er in die Akademie aufgenommen. 
sin haben cxmge juer Statuen gestochen. 
Thomas- 
Die 
MüSSy, Aq Zeichner, dessen Lebensverhältnisse wir nicht kennen. 
Coelemans stach nach ihm das Treffen bei Drlalagar 1704. 
Blast, Jan van der, Bildhauer, äer in der ersten Hälfte des 18. Jahr- 
 hunderts zu Utrecht und in der Umgebung arbeitete. Im Schlosse 
Zydebalen bei" Utrecht sind verschiedene Statuen, Gruppen, Va- 
sen und andere Zierathcn, mit J. Cresaxmt ausgeführt. Zu einigen 
 Iiinciergestalten gab N. Verkolje die Zeichnungen. Im Empfang- 
saal zu Utrecht ist von ihm das Bild der Gerechtigkeit. Sein Tu- 
desjahr ist unbekannt. 
MilStbilllm, Adam, Maler, dessen Murr erwähnt. In dem be- 
rühmten Praudscheu Ca_binet zu Nürnberg war von ihm ein Ge- 
mälde, welches einen Hu-nschädel und Knochen darstellt. 
Mastelleta , 
Giovanni 
Andrea, 
G. A. Donducci. 
MHSITOIBO, GÜJSGPPB; Maler von Neapel, einer der geschibktesten 
Schüler des P. de Matteis. Er malte in flesseri Manier verschie- 
dene historische Bilder, und darunter wlrd 501D Erasmus in St. 
Maria Nuova sehr gelobt. 
Starb 1744, wie Domenici versichert. 
MEISUIOZZI; liupferstecher, dessen Lebensverhältnisse wir nicht ken- 
nen. Folgendes Blatt finden wir in FrenzePs Catalog der Samm- 
lung des Grafen Sternberg-Manderscheid als sein Werk bezeichnet. 
Die innere Verzierung der Peterskirche zu Rom bei der Cano- 
nisation Pabst Clemens XI. Das Blatt ist in Bel1a's Manier, 
gr. qu. fol. 
Masturzo, Marzlo, Maler von Neapel, lernte einige Zeit bei 
A. Falcone, schloss sich aber dann an S. Ilosa an, und begleiten: 
den Meister selbst nach Rom. Er ist sein bester Nachahmer, nur 
in den Figürchen etwas hart, und auch Steme und Baumstämme 
malte er nicht so gut, als Salvator. Seme Gesxchter sind minder 
lebhaft, die Fleischlhrben nicht so bleich, wie bei Rosa, der sie Ri- 
bera nachahmte. Domenici meint dennoch, die Werke beider 
Künstler könne man nur an den Lüften und Felsritzen unterschei- 
den, die Masturza nicht so gut malte. Blühte um 1670, 
Masucci, Agosuno , Maler von Rom, c. Marquie letzter Schüler, 
machte sich als Bildnissrnaler Buf, ohne die Hlstorienmalerei" hint- 
' anzusetzen. Lanzi nennt ihn einen guten Wendmaler, der sich 
durch ein Deckengemälde im Zimmer des QuxrinaPschen Casino 
den Beifall Benedikt XIV. erwarb. Er malte viele Altarhlätter, 
sehr liebliche Engel und Kinder nach der Natur, aber doch neu 
und "eigenthiimlich. Die heil. Anna a1 Npme S. S. di IMai-ia ge- 
hört nach Lanzi zu seinen besten Bildern m Rom. Bei den Osser- 
vanti di Macerata daselbst ist ein heil. Franz, zu Gubbio die Em- 
plängniss Mariii, H] Qrbino cm St. ßoneventura, vielleicht sein 
reichstes und bestes Blld, das voller Bildnisse ist. 
Masucci verdient neben Maratti genannt zu werden, obgleich er 
nicht übermässig geistreich war und es auch zu den gewöhnlichen
        

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