Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Lodge - Megen
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1748893
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1752578
LIarlenS , 
Biartin. 
355 
Martens, J. C., 
bekannt wurde. 
Maler zu Utrecht, ein 
E: malt Landschaften. 
Künstler  
der uns 
1320 
Martens! Johann Heinrich; Maler von Hamburg, wurde 1315 
geboren, und nachdem er bereits Fertigkeit erlangt hatte, gine 
er nach Copenhagen, und von da aus begab sich der Iiünsiler 1853 
nach München, um auf der Akademie daselbst seine Studien zu 
Vülleilden- Man hat Landschaften von seiner Hand. schöne Bilder, 
deren man auf dem linnstvereiiie in München sah. ImJahre 1858 wurde 
die Ansicht eines Gebirgsweges zur Verloosung angekauft. In die. 
sein Jahre brachte er auch eine Strandparthie zur Ausstellung, eine 
componirte Landschaft. 
Martcrfleck, Bildhauer, der um 1120 lebte. Im Sclilosshofe zu 
Babenhausen ist eine von ihm gefertigte Gruppe, welche einen 
von zwei Hunden angefallenen Hirsch vorstellt. Dieser Künstler 
hat sich in Anwandlung von Melancholie selbst erdrosselt, wie 
Füssly behauptet. 
lllälftßrStelg, FrlßdrlClly Maler von Weimar, wurde um 1812 
geboren, und nachdem er in seiner Vaterstadt die Anfangsgründe 
seiner Iiunst erlernt hatte, begab er sich nach Düsseldorf, um 
an der Akademie unter Leitung des berühmten Sohn seine Sudien 
fortzusetzen. Seine lSemuhungen krönte ein glücklicher Erfolg, 
denn Martersteig gehört bereits zu den vorziiglichsten Iiiinstlgyn 
unserer Zeit. ln Dr. Schorn's liunsthlatt 1850 wird der Künst- 
ler nach Verdienst gewiirdiget. Seine XVerhc beurkunden eilriges 
Studium der Natur, richtiges Gefühl für den ruhigen Ausdruck 
der Seele, glückliche Nachbildung der Stoffe. Wir haben von 
seiner Hand eine bedeutende Anzahl von Gemälden, unter welchen 
wir folgende nennen: Das schöne Bild eines jungen Mädchens-in 
sinnender Stellung, ein im Iiunstblatte von 1856 bclobtcs Bild; 
das Brustbild eines lesenden Pagen; den betenden Knaben, halb le- 
bensgrosse Halbfigur; des Grossvaters Mittagsschliifchen im Lehn- 
 stuhle, von reiner Enkelin belauscht; das Abendgebet der Iiindcr 
vor der Mutter; die Spinnerin, lebensgrosse Ilalbligur; 1858: der 
lustige Schuster pfeift dem Hiinfling vor; der Abschied des Schnei- 
dtergesellen von seiner Familie; des Grossvaters Mitnahme des Eu- 
kelchens zum Jagdritt; der Bäcliergeselle über dem Almschöpfen 
des Sonntagsbratens ertappt; mehrere Hauptmomente aus dem Le- 
ben Herzogs Bernhard von Sachsen-Weimar: wie ihn die Mutter 
segnet beim Auszuge zum MansfeliPschen Heere; dessen Beschwich- 
tigung der empörten _Schwcden an der Donau 1655; seine Ab- 
schliessung des Subsidienvertrages mit dem Cardinal Richelieu zu 
St. Germain en Laye; wie er die durch Hunger zur Uebergahe 
genöthigtcn Breisacher Speläßt 1658; sein Tod durch Gift 1659. 
Dann malte er noch den Raub der sächsischen Prinzen durch Kunz 
von Iiaulilingen; Räuber vernehmen Prinz Alberfs Befreiung durch 
Vuriiberziehende Kühler etc. Ausserdem malte er die Bildnisse des 
Grossherzogs von Weimar in halber Lebensgrösse; jenes des Her- 
zogs Bernhard von Weimar, des Prinzen Wilhelm von Preussen, 
der Grossfiirstin von Weimar u. a. 
Martin von Antwerpen, s. Joh. Mertens.  
Martin, ein alter französischer Mönch von Autun, dessgn in den 
Annales ord. S. Beneclxcti VI. 204 als Künstler gedacht wird. E;- 
fertigtc ein schönes stcinernes Reliquarium.  
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