Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Lodge - Megen
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1748893
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1752524
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Marseille , 
Claude 
Marshal, 
William. 
in der Farbe matter. In Rom hatte Wilhelm grosse Fortschritte 
gemacht, die sich in seinen Arbeiten zu Arezzo äussern, Während 
seine ersten Malereien in Rom den Werken eines Malers aus dem 
11:. Jahrhunderte ähneln. Wenn in Wandgemälden seine Färbung 
matt erscheint, so ist es ganz anders in den Glasmalereien, wo 
mit einer sehr richtigen Zeichnung und seltenem Ausdruck Tinten 
verbunden sind, die, nach Lanzi's Bericht, bald wie Smaragd, 
bald wie Rubin, bald wie orientalischer Saphir aussehen und im 
Sonnenlichte wie Regenbogentarben blitzen. Im Dome zu Arezzo 
sind solche Fenster, in S. Francesco und in andern liirchen, aus 
evangelischen und andern heiligen Geschichten zusammengesetzt, 
so trefflich, dass sie nach Lanzi den Gipfel der Kunst zu berüh. 
ren scheinen. Vasari lobt besonders die Berufung des heil. Mat- 
thäus in einem Fenster des Domes, und sagt, die fernen Tempel, 
die Treppen und Figuren darauf seien so angeordnet, die Land- 
schaft so eigenthiimlich, dass man gar nicht an Glasgemälcle, son- 
dern an etwas denkt, das zur Freude der Menschen vom Himmel 
gekommen. 
Dieser Künstler Starb 1537 im 62. Jahre; nach Vasari 1555 im 
60. Jahre. Claude von Marseille, in Italien auch unter dem 
Namen Claudio Francese bekannt, starb bald nach seiner zwei- 
ten Anliunft in Rom, an den Folgen einer ausschweifenden Le- 
beusart, wie die Sage geht. 
Marseille , 
Claude 
S: den 
obigen Artikel. 
Marsehlßa 0-; Architekt, der in der ersten Hälfte des vorigen 
Jahrhuhderts in Copenhagen lebte. Er zeichnete die vornehmsten 
Aussichten im Königreiche Dänemark, die J. A. Corvinus 1728 auf 
7 grossen Blättern bekannt machte. 
Marsen 
Marssen , 
und 
Jan: 
s. Martss. 
Marseus , 
wird zuweilen 
Otto Marcellis 
genanpt. 
Marshals William, Zeichner und Hupferstecher, wurdeum 1616 
in England geboren und in London gründete er _um 1656 den Ruf 
eines geschickten Künstlers. Man hat von ihm eine grosse Anzahl 
von Titelblättem und Biicherverzierungen, das Beste aber sind 
seine Bildnisse, die er nach eigener Zeichnung gestochen zu ha- 
ben scheint. Meisterwerke sind sie indessen nicht; man könnte 
nur die außerordentliche Geduld, mit welcher sie ausgeführt sind, 
etwas in Anschlag bringen. Seine Manier ist ebenfalls nicht sehr 
angenehm. 
i) Hönig Carl I., 4. 
2) Die Königin Elisabeth, Z1.  
 William Graf von Sterling,  Oval. 
Z) Hemy Graf von Muntrnouth,  
5) Joseph Hall, Bischof von Exeter, 12. 
6) Shakespeare mit einem Lorbeer in der Hand, Titel zur Duo- 
dezausgabe von dessen Werken 1640. 
7) William Land, Bischof von St. Davids, 12, 
8) Dr. Donne in jungen Jahren, oval, 8. 
9), Benjamin Johnson, 12.  
10) Dr. Taylor, oval, 4.  
 H) Dr- Joshua Shute, fol.  
        

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