Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Lodge - Megen
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1748893
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1752495
Blarqtlard. 
 Marra 
Blarrä , 
Franz 
347 
Grafen Caylus gefertiget, mit seinem Namen 
Lab. d. lVL, L'Ab. De Mar. bezeichnet. 
der Manier das 
Uabbä de NL, 
oder 
B13? uard, Iiu ferstecher, Bartolozzfs Schüler, "desieh Lebensver- 
q  P 
hältnisse wu- aber nicht kennen.  
 1) Nymphen bekränzen die Büste des Merkur; punktirt, braun 
gedruckt, oval qu. fol.   
Marqußrd, Peter; Baurneistlen aus dem Voigtlande, wurde in Ham- 
burg berühmt. Er baute daselbst im 17. Jahrhundert. die Thürme 
von St. Catharina, St. Nikolaus und St. Michael. 
lwarqllßs, Joaqum , Architekt, der in Lissabon seinen" Ruf grün- 
dete. Er lebte noch vor wenigen Jahren. 
Marquez, FGTIIHDÖOI Joya, Maler, der in Sevilla sich Ruf er- 
 warb. Ernwar einer der besseren Nachahmer des B. N. Murillu 
 und im Jahre 1649 nahm er sich bei Errichtung der Akademie in 
der erwähnten Sfadt mit besonderem Eifer um diese Sache an. Van 
Goyen stach nach ihm das Bildniss des Cardinals Spinola. 
Marquez, ESIGbEIU, Neffe und Schüler des Obigen, musste anfan s 
in einer Fabrilae, wo für Amerika handwenksmiissige Iäildgr gemäß: 
wurden, Unterhalt suchen, konnte aber d1e;_e'Irlfarabwxzrdlgung der 
Iiunst nicht lange ertrqgßQt ßmd fing _an, fux: slch allein nach Ge- 
mälden des Murxllo mit Exfer zu studnren._ In Sevilla sind Bilder 
vonjhm, ganz 1m Geschmacke des lllunllo. Starb 1720. Vgl. 
Fionllo IV. 2Ö2.  
luarqlllS, Maler zu Paris, wo er seit etlichen Jahren schöne Proben 
seines Talentes gegeben hat. Er malt Historien und Genrestiicke, 
und eines der ersteren: die Vertilgung des lßmpelherrenordenß 
oder Jakob Molays Hinrichtung, wird in des Grafen Raczinsl-zy 
Prachtwerk: Geschichte der neuem deutschen Kunst 1856, mit be- 
sonderem Lobe erhoben. Die Composition ist gemässigt, die Fär- 
bung etwas trübe, aber trefflich. 
llflarr, Joseph Heinrich Imdwlg, Maler in München, wurde 1303 
in Hamburg geh, und daselbst ertheilte ihm Professor Suhr den er- 
sten Unterricht in seiner Kunst. Hierauf kam er zu Rosenberg 
nach Altona, besuchte dann zu seiner Weitem Ausbildung Copen- 
hegen, und begab sich 1325 Zu gleichem Zweclie auf die Akade- 
mie der Künste in München. Nachdem Marr hier einige Zeit ge- 
lebt hatte, begab er sich nach Italien, um die Sitten, Gewohn- 
heiten und Scenevien jenes Landes kennen zu lernen, und 50 ge. 
langte Marr nach und nach zu dem Rufe eines geschickten Münst- 
i lers. Er malt Landschaften und Genrcstüclse, in denen er das ita- 
lienische und bayrische Vollssleben mit Glück und 'l'alent behan- 
delt. Seine Darstellung der Caretenfziltft 1856 ist voll Feuer und 
Leben, und ein Bild von derbe-m Humor seine verunglückte Schlit- 
tenfahrt im Walde. Ein dummer Bauernjungc wirftldcn Schlitten 
um. und Männer und XVciber fallen in den Graben. Im Jahre 
1331 sah man auf dem Kunstverein in München das Bild eines 
Bauernxnäclchens mit zwei Pferden, dann eine Iiuh und ein 
Pferd iin SchiiTe.  Ä  
M arm 
oder 
Biarre , 
Franz 
wurnic 
Maler unduliulwfeurstecher,
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.